Die schlimmsten Laster sind laut Vasari
verzeihlich, wenn man als Künstler nur
begabt genug ist. Aber es gibt auch einen
Makel, den er selbst den größten Talenten
nicht durchgehen lässt …
Ein Buch – nicht nur – über die Tugenden
und Untugenden der Florentiner Maler
der Frührenaissance. Die Lebensbeschreibung des malenden Mönchs Filippo Lippi gehört zu den amüsantesten Künstlerviten Giorgio Vasaris, der über die Gefangennahme Lippis durch die Barbaren ebenso berichtet wie von dessen glühender Liebesaffäre mit einer Nonne. Die Viten des Pesello und Pesellino künden vom großen Ruhm dieser beiden Florentiner Künstler zu ihren Lebzeiten. In der Doppelvita Andrea del Castagnos und Domenico Venezianos entwirft Vasari zwei charakterliche Gegenbilder: unkultiviert, cholerisch und unaufrichtig der eine, rechtschaffen und liebenswürdig der andere. Mit Fra Angelico beschreibt Vasari das Leben eines weiteren Maler- Mönchs und rühmt dessen ausgezeichnetes Talent. Fra Angelico lebte längere Zeit im Kloster San Marco in Florenz, wo er die Zellen und Kreuzgänge zur Andacht der Mönche freskierte. |
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EDITION GIORGIO VASARI


