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Pressestimmen »Schlauerweise kapriziert sich der Verfasser auf die Rezeption der Achtundsechziger, deren Wirkung wie Beurteilung gerade auch in jüngster Zeit. Ergebnis ist ein lesenswertes, vor allem streitbares Buch eines über die alte wie auch die neue Bundesrepublik lebendig und instruktiv schreibenden Politikwissenschaftlers.« Literarische Welt »Es ist ein brillanter, polemischer Versuch, die Aktualität von 68 zu verteidigen: Für Lucke ist die Bewegung weder angegraut noch überholt, sie bestimmt unsere Gesellschaftsdebatten bis heute.« 3sat »Wie kommt Götz Aly auf seine bizarre Suggestion von Parallelen zwischen Nationalsozialismus und Studentenrevolte? Der Politologe Albrecht von Lucke hat einen Vorschlag: So wie sich das Bürgertum nach der gescheiterten Revolution 1848 der „Realpolitik“ und „national-liberalen Zielen“ verschrieb, hätten viele in der realen Wirtschaft gestrandete Achtundsechziger ihr Heil im Rückzug auf konservative bürgerliche Werte gesehen. Lucke belegt seine Ansichten mit gut ausgewählten Einlassungen der Betroffenen. 1968, so zeigt er, wird heute schlecht gemacht, damit die Adenauer-Republik in der Rückschau um so heller strahle.« Süddeutsche Zeitung »In der Summe ist die schmale Schrift eine Fleißarbeit von einer analytischen und scharfsinnigen Kraft, die die meisten Wälzer zum Thema vermissen lassen. Einem Autor wie Lucke glaubt man, wenn er postuliert: „Ohne 68 wären wohl weder die moderne Frauen – und Familienpolitik der Union noch die erste Kanzlerin der Republik denkbar gewesen.“« Bayerische Staatszeitung »In der neuen, sehr lobenswerten Politik-Reihe des mit allen 68er Wassern getauften Wagenbach-Verlags ist ein kleiner, aber sehr lesenswerter Essay zu den Deutungen des ‚Epochenjahres 1968’ erschienen. (...) Wie man ohne jede Heroisierung, Nostalgie oder Verdammung ganz nüchtern auf dieses ‚epochale Jahr’ blicken kann, zeigt hier vorbildlich Albrecht von Lucke.« titel Magazin |
68 oder neues Biedermeier Der Kampf um die Deutungsmacht ![]() ISBN 978-3-8031-258-8 erschienen 2008 |
Politik