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»Eine Erzählung, die frisch, leicht und sonnentrunken daherkommt wie ein Sommerausflug aufs Land.« Niklas Bender, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Die letzten Sommertage sind voller Licht und doch wird es kälter. »Jacques« hat seinen richtigen Vornamen abgelegt, Doras Pianisten-Onkel mag nicht mehr spielen, das Wasserbecken im Park ist leer. Ein zärtlicher Text über glückliche Tage und über das Warten. Den Spätsommer des Jahres 1942 verbringen die beiden Kinder Dora und Jacques fern den Eltern in ländlicher Idylle nahe der spanischen Grenze. Sie schaffen sich in ihrem »Verwilderten Park« ein eigenes Reich, spielen mit einer alten Ente »Eierverstecken«, versuchen erfolglos die Zwillinge Jean und Joan auseinander zu halten, lauschen dem Katalanisch sprechenden Großvater und lassen sich von zwei jungen Frauen versorgen. Dass die Reise noch weiter über die Pyrenäen ins Exil gehen soll, bleibt den beiden ebenso unverständlich wie die Gespräche der Erwachsenen und gelegentlich aufgeschnappte Radioberichte. Doch die äußere Bedrohung, der Krieg, die Besatzung sind wie ein inneres Zittern im Text spürbar. In kurzen Sätzen, in einer klaren Sprache, ganz nah an den Emotionen und Ängsten, werden diese leuchtenden Kindheitserinnerungen erzählt. |
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Quartbuch/Literatur

