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Pressestimmen »Von den medizinischen, kultur- und zivilisationshistorischen Folgen der Spanischen Grippe erzählt ein erhellendes Bändchen des Berliner Arztes und Historikers Wilfried Witte. Auch heute ist die Pandemiegefahr längst nicht ausgestanden, die Übertragungsgeschwindigkeit von Krankheitserregern hat sich im Gegenteil vervielfacht. Darum: hygienische Pflichtlektüre, für alle, die sich ungern die Hände waschen. Geistigen Genuss bereitet sie dennoch.« Deutschlandradio Kultur »Witte will keine Angst machen, sein Buch ist ein Musterbeispiel sachlicher Distanziertheit. Doch auch Witte hält die nächste Epidemie für „wahrscheinlich unausweichlich“. Vor diesem Hintergrund gewährt seine Geschichte der Spanischen Grippe Einblick in das Selbstverständnis und die Reaktionsmuster der überforderten Zeitgenossen. Ein knappes, aber beeindruckendes Bändchen.« Frankfurter Allgemeine Zeitung »Mit seiner Geschichte der Spanischen Grippe schreibt Wilfried Witte ein Kapitel der Medizingeschichte auf bestem kulturgeschichtlichen Niveau. Das notwendige Fachwissen fließt in einer für Laien gut verträglichen Dosierung ein. Neben sinnvoll ausgewählten Fakten und Einzelfällen à la Max Weber und Franz Kafka kann der Berliner Arzt und Historiker zeigen, wie auch die Geschichte der Grippeforschung von Konjunkturen und Verdrängungen der Wissenschaft geprägt ist.« Südwestrundfunk »Der Medizinhistoriker Wilfried Witte liefert keine düstere Bestandsaufnahme virulenter Erzählungen, sondern Tatsachen – gemischt mit knappen Spekulationen sowie klaren Kommentaren und Einschätzungen.« Hans-Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau »Wilfried Witte, Arzt und Historiker, erzählt in einem ganz hervorragend erzählten Buch, wie die Spanische Grippe überall das öffentliche Leben lahm legte, welche Kuren ausprobiert wurden, wie Kafka damit umging und warum 75% der nordamerikanischen Indianer und kanadischen Inuits erkrankten. Dabei ist das nicht nur ein Katastrophen-Szenario – es starben zwischen 27 und 50 Millionen Menschen – sondern in Zeiten der Vogelgrippe ein aktuelles Thema: es gibt Hinweise, dass der Erreger damals von Vögeln auf den Menschen übertragen wurde… .« Literaturkurier »Die Geschichte der Grippe-Epidemie von 1918 ist komplex, auch bezüglich ihrer Folgeerscheinungen. Der Arzt und Publizist Wilfried Witte hat in seinem Buch Tollkirschen und Quarantäne eine auch für den medizinischen Laien verständliche Historie der Krankheit herausgebracht. Sehr lesenswert – auch als Warnung.« Lübecker Nachrichten »Der Medizinhistoriker Wilfried Witte hat eine materialreiche und gut dokumentierte Übersichtsdarstellung vorgelegt, die auch das globale Ausmaß dieser Seuche wenigstens ansatzweise erkennen lässt. (…) Der Autor hat das Augenmerk auf bisher wenig bekannte Begleiterscheinungen der Spanischen Grippe gerichtet, zum Beispiel auf deren Zusammenhang mit einigen anderen Krankheiten wie etwa der Gehirnentzündung Enzephalitis lethargica oder der Tuberkulose.« Neue Zürcher Zeitung |
Tollkirschen und Quarantäne Die Geschichte der Spanischen Grippe ![]() ISBN 978-3-8031-362-2 erschienen 2008 |
Sachbuch