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Pressestimmen Ricardo Piglias Erzählungen lesen sich leicht und schnell, sie sind nicht lang, aber sie halten einen fest: Doppeldeutigkeiten, all das, was zwischen den Zeilen liegt, hinter den Aussagen steckt, oft untermalt mit wehmütigen Tangoklängen, Worte, umhüllt von Stimmungen, all das macht die Geschichten überaus kompakt, dicht und sehr atmosphärisch. Mit einer Sprache voller Intensität, malt Piglia vorsichtig und zärtlich jeden Gesichtszug, jeden Stolperschritt des Herzens, jede Nuance in Beziehungen und Miteinander, wie ein Seismograph. Scharf und kritisch beobachtet er, nichts entgeht ihm, kein kleinstes Glücksgefühl, keine winzige Wunde an Seele oder Herz. Berührende Dreiecksgeschichten, Tauchgänge zu einem verzauberten Gespensterschiff oder die seltsame Freundschaft zweier Boxer, oft sind es glücklose Außenseiter: Piglia schafft Momente, die Bände erzählen und Sekunden, in denen sich ganze Lebensschicksale offenbaren. Barbara Wegmann, Neue Osnabrücker Zeitung
Ein Goldschmied, der in seinem Beruf zum Artisten wird, im Leben aber scheitert. Ein Boxer, der eher ein Balletttänzer ist, ein Richter, der sich nach einer Angeklagten verzehrt – die Welten des Ricardo Piglia sind immer leicht verschroben und durchdringen gerade deshalb die Wirklichkeit. Lateinamerika in seiner ganzen Magie, aber ohne fantastische Mätzchen. Maike Albath, Börsenblatt |
Der Goldschmied Erzählungen ![]() ISBN 978-3-8031-127-3 erschienen 2010 |
SALTO