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»Unbekümmert und mit einer erstaunlichen Fantasie greift der an der Humboldt-Universität Berlin lehrende Kunsthistoriker Themen auf, die auf den ersten Blick weit auseinander liegen, und kombiniert sie mit spielerischer Hand zu virtuosen Miniaturen. Ob das schwebende Birett von Papst Benedikt, die frühzeitlichen Kunstkammern oder das Fußballspiel – durch den Kontrast zeitlich weit entfernter Bilder eröffnet Bredekamp neue Perspektiven und hinterfragt gewohnte Sichtweisen.«

Bert Hoppe, Berliner Zeitung

»Fragen stellt Bredekamp unaufhörlich. Der Grenzbereich ist sein Aufenthaltsraum. Berühmt wurde seine Abhandlung über das Fußballspiel im Florenz der Medici; aber dass der Autor zugleich die fotografische Bilderflut zum heutigen Profifußball mit demselben analytischen Besteck zu sezieren weiß, ist für einen Kunsthistoriker noch immer erstaunlich.«

Bernhard Schulz, Tagesspiegel

»Niemand hat so fesselnd und weitsichtig über Fußball geschrieben wie Horst Bredekamp, der Professor für Kunstgeschichte. Bredekamp versteht es wie wenige, Alltag und Wissenschaft, Gegenwart und Vergangenheit, Intuition und Wissen zusammen zu bringen, ohne banal zu werden.«

Uta Baier, Die Welt

»Grundlagentexte für die Lehre vom Sehen: Sie reichen von der Ikonographie der Renaissance über die barocke Kunstkammer bis zur Bilderwelt des Fußballs. Zusammengehalten werden sie von der spekulativen These: In Bildern manifestiert sich für Bredekamp eine Art kollektives Unbewusstes, wer Bilder erzeugt, auswählt und betrachtet, bewegt sich im Bereich dieser Macht.«

Jürgen Kaube, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Bilder bewegen beweist einmal mehr, dass Horst Bredekamp am ehesten als Bildsoziologe zu fassen ist, beschäftigt er sich doch weniger damit, was die Bilder über sich erzählen, als vielmehr über diejenigen, die sie gemalt, aufgenommen, generiert haben und diejenigen, für die sie gemalt, aufgenommen und generiert sind. Brillant sind seine Vergleiche von Bildformeln der Emphase, des Pathos und der Macht, die tief im kulturellen Bewusstsein und Unterbewusstsein schlummern und immer wieder auftauchen – in der Kunst ebenso wie im Fußball.«

Astrid Mayerle, Bayrischer Rundfunk

Bilder bewegen
Von der Kunstkammer zum Endspiel
Pressestimmen
ISBN 978-3-8031-255-6
erschienen 2007