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»Flores’ Streitschrift ist nicht nur ein glänzender politisch-philosophischer Traktat. Sie kann auch wie ein Manifest für ein nach Osten erweitertes Europa gelesen werden, für dessen fortschreitende Vereinigung und Demokratisierung die osteuropäischen Erfahrungen mit einem undemokratischen System genutzt werden sollten.«

         Bernd Leineweber, Deutschlandradio Kultur

»In Der Souverän und der Dissident fasst Flores d’Arcais seine demokratische Fundamentalkritik an der „Real-Demokratie“ zusammen. Nicht nur private Oligarchen à la Berlusconi destruieren demnach Grundlagen der liberalen, rechtsstaatlich organisierten Demokratie, sondern auch ein nur sich selbst stützendes Parteiensystem. Entsprechend sucht der Autor auch die Distanz zu den „Realpolitikern“ der linken parlamentarischen Opposition. (…) Paolo Flores d’Arcais provoziert mit seiner – berechtigten – Kritik an der Dekadenz des demokratischen Ideals eine Vielzahl von Fragen. Die Politiker werden sich seinen Provokationen wohl stellen müssen. Nicht nur in Italien.«

Carl Wilhelm Macke, Tages-Anzeiger

»Man muss dem Autor nicht in allem zustimmen, doch sein Versuch, Demokratie beim Wort zu nehmen, zeigt auf, was anders sein könnte, regt an, im Sinne der Demokratie dissident zu werden und damit ihr und uns allen einen Dienst zu erweisen.«

Thomas Kreuder, Frankfurter Rundschau

»Paolo Flores d’Arcais zählt als Herausgeber der auflagenstarken Zeitschrift MicroMega zu den wichtigsten Köpfen der linken außerparlamentarischen Opposition Italiens. (...) Der leidenschaftliche Aufruf des Philosophieprofessors wirkt überzeugend und ansteckend, weil der Leser spürt, wie tief d’Arcais an der Ungerechtigkeit des gegenwärtigen Systems leidet. Ein kurzer Blick auf den Zustand der Demokratien um uns herum lehrt uns, dass sein kleines Büchlein an Kürze, Prägnanz und Aktualität kaum zu überbieten ist.«

Stefan Wellgraf, Freitag

»D’Arcais, einflussreicher Theoretiker der italienischen Linken, ist ein Pamphletist allerersten Ranges. Seine sich als Essay für anspruchsvolle Bürger verstehende Abhandlung über die beim Wort zu nehmende Demokratie entpuppt sich als eine Ansammlung scharfgedachter, vergnüglich zu lesender Provokationen.«

Hermann Klenner, Zeitschrift Marxistische Erneuerung

Die Demokratie beim Wort nehmen
Der Souverän und der Dissident
Pressestimmen
ISBN 978-3-8031-249-8
erschienen 2004