Bücher

Pressestimmen


»Das Wunder dieses kurzen Romans ist, daß er über das Gefängnis der eigenen Person und des eigenen Lebens und über die Befreiung daraus durch die Liebe in zauberhafter, spielerischer, ironischer Leichtigkeit erzählt.

Direkt und zugleich entrückt – beides wunderbar balancierend, ist A. L. Kennedy ein kleines Meisterwerk gelungen.«

Bernhard Schlink, Die literarische Welt

»Selten sind Romane so voller überraschender Wendungen wie dieser. Das Lesen gestaltet sich als ein atemloser Tauchgang in eine fiktive Welt. So schmissig-ironisch das Buch beginnt, so plötzlich wechselt es den Tonfall. Kennedy startet zur Kür. Und die ist brilliant.«

Christa Baumberger, Tages-Anzeiger

»So sitzt A. L. Kennedy an ihrem Computer, wartet, bis die Wunder vom Himmel gefallen kommen, und sie fallen ihr tatsächlich in ungerechtfertigter Menge zu. Wie sonst ließe es sich erklären, dass man Gleissendes Glück in einem tagelang anhaltenden Zustand blödsinniger Glückseligkeit liest?

Am Ende beschert Kennedy uns tatsächlich das Wunder, das unendlich verdiente, gleißende Glück. Und ein Buch, wo Beischlaf und große Liebe ausnahmsweise eins sein dürfen.«

Simone Meier, Der Spiegel

»Die schottische Autorin A. L. Kennedy hat einen packenden Roman über Beziehungsgewalt, sexuelle Obsessionen sowie religiöse Zwänge geschrieben. Die Erzählerin zeigt, wie eine Unschuld aus kleinbürgerlichem Milieu sich in einer fantastischen Welt der Begierden durchzusetzen vermag.«

Facts

»Ein fulminanter Liebesroman über die von den Fratzen der Gewalt umstellte Glückseligkeit.«

Michael Simbruk, tip Berlin

»Es ist eine erstaunliche Stimme. Furchtlos und kraftgeladen. Brachial, poetisch, witzig und, kurz aufblitzend, grausam im Detail.

Eine individuelle Suche nach Vertrauen. Auf alle Fälle ein kleines Meisterwerk, eine zärtliche tour de force.«

Caroline Fetscher, Der Tagesspiegel

»A. L. Kennedy ist eine Dichterin der weitverzweigten Innerlichkeit. Ihre Bücher erstrahlen in allen Spektralfarben des Lebens.«

Thomas David, Neue Zürcher Zeitung

»Das Buch kriecht in den sympathischen Kopf von Mrs. Brindle, beäugt von dort aus sich, das Begehren und die Welt mit einer analytischen Gelassenheit, die höflich und mutig genug ist, zwiespältige Gefühle und zärtliche Zwischentöne mit warmem Staunen zum Leuchten zu bringen.«

Eva Behrendt, die tageszeitung

»Kennedy beschreibt in rasierklingenscharfer Präzision und Sprödheit den verwirrten Seelenzustand der Helen Brindle.

Mit diesem in einer hervorragenden Übersetzung erscheinenden Roman gelang der Autorin ein Erotikthriller voll würgender Traurigkeit.«

Sabine Vogel, Berliner Zeitung

Pressestimmen
ISBN 978-3-8031-315-5
erschienen 2000