Bücher

Pressestimmen


»Kunst ist für alle, die Augen und Sinne aufmachen, und nicht nur für Schlaumeier. Und: Kunst kommt von können, nicht von wollen, erst recht nicht von interpretieren. Zu all diesen Themen polemisiert Ullrich faktenreich, tiefsinnig, prägnant und witzig, und das macht sehr viel Spaß – und bildet.«

Stuttgarter Zeitung

»Endlich einer, der nicht nur Provokatives, sondern auch Kluges über die sukzessive Entleerung des Kunstbegriffs zu sagen wagt.«

Neue Zürcher Zeitung

»Kunsttheorie ist in der Regel ausschließlich für die von Interesse, die dabei mitmachen, nicht aber für das kunstinteressierte Publikum. Dass es auch Ausnahmen von dieser wenig erfreulichen Regel gibt, zeigt Wolfgang Ullrichs Essaysammlung Tiefer Hängen!. Ullrich schreibt anschaulich, er formuliert elegant, pointiert, präzise und ohne die für das Genre so typische hysterische Emphase. So herrscht in diesem Buch eine angenehme Atmosphäre souveräner Abgeklärtheit und skeptischer Distanz, wie man sie in Texten zur Kunst nur selten antrifft.«

Bayerischer Rundfunk

»Die Qualität von Ullrichs Essays liegt in den grandiosen Mikrobeobachtungen, dort, wo er beschreibt, was passiert, wenn Mondrians Muster im Möbeldekor und Mode aufgehen oder wo der revolutionäre Anspruch mit der Schönheit eines Kunstwerkes kollidiert. Wo er zeigt, wie das Geflecht von Wirtschaft und Ästhetik funktioniert, leistet Ullrich Pionierarbeit.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Brillant zeigt Ullrich, wie gerade künstlerische Widerspenstigkeit als „kompromisslos und authentisch“ zum ökonomischen Impulsgeber umgedichtet wird. (...) Vielleicht übergeht er etwas zu kühl den Realfall ästhetischer Wirkung und das Ausmaß, in dem die Kunst von allein dem Gerede über sie widersteht. Doch als Entlastungsangebot an die Kunst von außen und gegen unsere gebückte Haltung vor ihr ist seine Polemik ungemein erleichternd.«

Wilhelm Trapp, Die Zeit

»Ullrichs Forderung nach einem Ende der Kunst wirkt radikal und verstörend. Seine Analysen des Kunstbegriffes sind originell und hellsichtig.«

Berliner Literaturkritik

»Wolfgang Ullrich fasst nicht nur das klammheimliche Unbehagen in Worte, das den Kunstbetrachter so häufig paralysiert. Er zeigt zu allererst Ursachen und Umstände auf, die zu diesem Unbehagen führen. In seiner teilweise respektlosen Analyse gelingt ihm dadurch eine erfrischende Neubewertung künstlerischer Arbeit, deren Fazit eben heißt: Tiefer hängen!. Sein kunsthistorisch und -theoretischer Diskurs ist sachverständig, humorvoll und durchweg gut lesbar.«

Deutsche Welle

Tiefer hängen
Über den Umgang mit der Kunst
Pressestimmen
ISBN 978-3-8031-247-1
erschienen 2003