Mit seinen in Deutschland bisher 40.000mal verkauften Geschichten aus dem Alltag des Hühnerhofs ist dem großen Ironiker Luigi Malerba ein riskantes, gelassenes, ziemlich zutreffendes Bild der Menschen und ihrer Illusionen wie auch Verschrobenheiten gelungen. Es handelt sich, wie Italo Calvino über diese Kurzgeschichten sagte, um »die endliche Entdeckung der menschlichen Seele in all ihren hühnerhaften Aspekten«: vom psychoanalytischen Huhn, das die Sublimierung des Eis predigt, über das fromme Huhn, das Johanna mit Laurentius verwechselt, bis zum postmodernen Huhn, das gleichzeitig den Stall und sich selbst erleuchten will. |
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