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»In seinem elegant-anspruchsvoll geschriebenen Groß-Essay hat Lothar Müller die historische Entwicklung und Bedeutung der Vortragskunst überzeugend verbunden mit kurzen Theoriediskussionen, Portraits wichtiger [Rezitatoren] und schließlich mit dem Leben wie dem Schreiben Kafkas. ... Dem klugen Buch kommt die beigelegte CD zur Hilfe.« Rolf-Bernhard Essig, Die Zeit
Dem Stimmengewirr, dem wir im modernen Medienzeitalter ausgesetzt sind, steht ein anderes gegenüber, das uns aus schriftlichen Aufzeichnungen entgegenhallt. Diesem Duett hört Lothar Müller nach. Neben den auf Tonträgern gespeicherten Sprachaufzeichnungen unserer Tage besteht ein weit größeres Korpus an Redesituationen, das weder analog noch digital festgehalten wurde, sondern schriftlich. So zum Beispiel, wenn Zeitgenossen schildern, wie Goethe den »Werther« vorliest. |
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