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»Martin Page erzählt eine Saulus-Paulus-Geschichte im lapidaren Schnoddersound, deren eigentlich ernste Grundaussage einmal mehr durch Witz und Slapstickeinlagen humoristisch abgefedert wird.«
Gisa Funck, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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An Weltuntergänge gewöhnt man sich Roman Aus dem Französischen von Marcus Seibert. Quartbuch. 2006256 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag 19,50 € ISBN 978-3-8031-3202-4 vergriffen |
Dieser dritte Roman des Woody Allen der jungen französischen Literatur handelt vom Ende einer Liebe, dem zweifelhaften Versuch, eine neue zu verhindern, von einer Karriere im freien Fall und der schlingernden Suche nach der eigenen Person. Von den Ufern der Seine hatte er Clarisse einst gerettet, nun ist sie weg, bei einem anderen, und der gerade gewonnene Preis für seine Filme landet statt dessen im Wasser. Elias, der junge, viel zu nette Filmproduzent, wird vom Fortgang seines eigenen Lebens einigermaßen kalt erwischt. Sein Chef verprügelt ihn beim privaten Diner, sein Freund und Kollege Victor stiehlt ihm die Show, der Geliebte seiner Exfreundin bittet um Hilfe, und die Liebesnacht mit einer Journalistin, die ihn von der beginnenden Geschichte mit Margot ablenken sollte, ist ein Fiasko. Elias reist nach Afrika, kann ein fatales Todesurteil nicht verhindern und wagt einen entscheidenden Schritt. Geistreich, eigenwillig und poetisch erzählt Martin Page die kleinen, schrägen oder auch tragischen Geschichten seiner Figuren. Ein fein beobachteter, sehr pariserischer Roman über den Wunsch nach dem wirklichen Leben. |
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