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»Eine kreative, beinahe unersättliche und elegant argumentierende Studie über dieWidersprüche der Völlerei, eine dem Körper eingeschriebene Sünde, die genau deshalbnicht zu verbergen ist.« Booklist
Wie konnte die Völlerei, eigentlich ein privates Laster der kulinarischen Maßlosigkeit, zur Todsünde werden?
Francine Prose durchstreift ihre Geschichte von der sinnenfreudigen Antike bis zum heutigen Diätwahn. Mit der Wollust verwandt ist die Völlerei schon aufgrund ihrer Körperlichkeit. Und beide, das war auch den Kirchenvätern bewusst, sind paradox, da sowohl die Nahrungsaufnahme als auch die sexuelle Fortpflanzung für das Überleben der Spezies notwendig sind. Es war die Lust daran, das sinnliche Vergnügen schlechthin, das den Geistlichen ein Dorn im Auge war. |
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