Man ist immer zu gut zu den Frauen

Man ist immer zu gut zu den Frauen

Roman

Aus dem Französischen von Eugen Helmlé.

WAT [409]. 2001
144 Seiten. Broschiert
8,90 €
ISBN 978-3-8031-2409-8
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Wie ein Postfräulein bei einem Aufstand den Sieg davonträgt.

Ein britisches Postfräulein und sieben Kämpfer der Irischen Republikanischen Armee sind in einem Postamt in Dublin zusammengeschlossen. Draußen tobt der Kampf. Da beginnt die junge Gertie, einen Rebellen nach dem andern zu verführen. Wilde Schießereien und Liebesszenen wechseln sich ab.
Den Briten, die den Aufstand niederwerfen, erklärt Gertie, die Rabauken hätten sich ungehörig benommen. Daraufhin werden sie erschossen, dürfen aber noch eine letzte Bemerkung machen: »Man ist immer zu gut zu den Frauen.«

Raymond Queneau

© Marc Foucault

Raymond Queneau

Raymond Queneau wurde 1903 in Le Havre geboren und lebte ab 1920 in Paris, wo er Philosophie und Literaturwissenschaft studierte. Dort lernte er auch den surrealistischen Kreis um André Breton kennen, aus dem er 1929, nach dem Bruch mit Breton, ausgeschlossen wurde. Queneau arbeitete später als Bankbeamter und Handelsvertreter, als Lektor und Übersetzer und war Secrétaire Générale des französischen Verlags Gallimard. 1960 begründete der Romancier und Poet, der sich auch als Cineast und Mathematiker betätigte, die internationale Sprachwerkstatt Ouvroir de Littérature potentielle (Werkstatt für potentielle Literatur), OuLiPo. Queneau starb 1976 in Paris.

»Grotesk und ironisch, sprachverliebt und tiefgründig, alles in einem Satz, ein Meister der Literatur.« Stuttgarter Zeitung
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