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»Endlich einer, der nicht nur Provokatives, sondern auch Kluges über die sukzessive Entleerung des Kunstbegriffs zu sagen wagt.« Neue Zürcher Zeitung
Noch heute ist unser Kunstbegriff höfisch geprägt; indem Ullrich seinen unorthodoxen Blick auf den Kunstbetrieb wirft, gelingt es ihm, wie in seinem bereits in drei Auflagen vorliegenden Buch »Mit dem Rücken zur Kunst«, unsere gängigen Vorstellungen gehörig zu unterwandern. Der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich befragt das Selbstverständnis von Künstlern und Kunstliebhabern. Die Vorstellung einer »hohen« Kunst ist ihm ebenso ein Dorn im Auge wie ihre von einseitigen Motiven geleitete Kommerzialisierung und Funktionalisierung. Und er wendet sich gegen eine Sprache, die den Kunstkommentar zum Audienzbericht herabwürdigt. |
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