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»Alles sauber hergerichtet, jedes Ding an seinem Platz und jeder Gedanke an seinem sichtbaren Haken. Selten so fruchtbar gelacht.« Gerald Sammet, Süddeutsche Zeitung
Eine höchst amüsante Satire auf bedeutungsschweres wissenschaftliches Schreiben. Im ersten Teil weist Cipolla in einem ausgefeilten Argumentationssystem nach, dass der Pfeffer die treibende Kraft in der wirtschaftlichen Entwicklung des Mittelalters gewesen sei, also das, was Marx den Motor der Geschichte nennt. Angesichts dieser unglaublichen Entwicklung, in die erstaunlicherweise Gott der Herr, goldene Münzen, Eremiten, Feudalherren und sarazenische Frauen verwickelt waren, verloren als einzige die Italiener nicht ihren Kopf: Deshalb beendeten sie das Mittelalter durch die Erfindung der Renaissance. |
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