Baol. Die magischen Abenteuer einer fieberhaften Samstagnacht

Baol. Die magischen Abenteuer einer fieberhaften Samstagnacht

Roman

Aus dem Italienischen von Jochen Koch.

WAT [390]. 2000
208 Seiten. Broschiert
9,90 €
ISBN 978-3-8031-2390-9
vergriffen

Eine bitterböse Satire auf die Medien- und Konsumgesellschaft.

Eine ruhige Nacht im Regime. Alle Kriege sind weit entfernt. Es gab nur sieben Morde. Die Luftverschmutzung liegt unterhalb der Grenzwerte. Schwefeldioxid gibt es für alle. Glück nicht. Jeder nimmt es dem anderen weg.
Auch dem Zauberer Baol ist das Glück in Form von Alice abhanden gekommen. Früher ein großer Magier, ersäuft er jetzt seine Fähigkeiten mit Drinks in der Bar Apocalypso, wo Parteibönzchen mit ihren Miezen vom Typ Tigerchen-ohkraulemich Champagner trinken.
Da passieren unheimliche Dinge: Die Militärpolizei wird von Rebellen unterwandert, ein Komponist der geschönten Wirklichkeit zweigeteilt. Um dem verfemten Grapatax zu helfen und die primäre Realität aufzudecken, spielt Baol noch einmal den großen Helden.

Stefano Benni

© Gunter Glücklich

Stefano Benni

Stefano Benni wurde 1947 in Bologna geboren, wo er auch heute noch lebt. 1981 publizierte er seinen ersten Lyrikband, erlebte jedoch den literarischen Durchbruch erst zwei Jahre später mit seinem Science-Fiction-Roman Terra. Seither zählt Benni zu den erfolgreichsten und bekanntesten Autoren Italiens, wo von seinen Büchern – Romane, Erzählungen und Gedichte – mehr als 2,5 Millionen Exemplare verkauft wurden. Seit 1992 hat er zudem zahlreiche Theaterstücke verfasst, von denen die meisten am Teatro dell'Archivolto in Genua uraufgeführt wurden. 1989 führte er Regie bei dem Film Musica per vecchi animali. Benni schreibt regelmäßig Kolumnen für Panorama und die Tageszeitung Il Manifesto.

»Einer der größten italienischen Erzähler bringt uns hier wieder eine wunderschöne, bitterböse Satire.« Buchkultur
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