Der Zeitenspringer

Der Zeitenspringer

Roman

Aus dem Italienischen von Moshe Kahn.

Quartbuch. 2004
336 Seiten. Gebunden
22,50 €
ISBN 978-3-8031-3191-1
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Ein poetischer Roman über Liebe, Freundschaft und das Erlernen von Verantwortung. Der große Bestsellerautor aus Italien blickt in seinem neuen Buch zurück auf die Kindheit und Jugend und entwirft das Bild einer Generation, die in den sechziger und siebziger Jahren aufwächst und sich eine ganz andere Zukunft vorstellt.

Die Geschichte einer glücklichen Kindheit auf dem Land, zwischen Weinbergen und Wäldern, und einer aufwühlenden Jugend in der Stadt.
Der Junge Saltatempo, der »Zeitenspringer«, besucht in der Stadt das Gymnasium, wo er sich verliebt und die Launen der schönen Klassenkameradinnen kennenlernt.
Im Dorf geschieht indes ein Unglück: Ein Bergrutsch, die Folge einer ungenehmigten Abholzung, kostet seinen Vater das Leben.
Saltatempo hegt zuerst wilde Rachegedanken gegenüber den Verantwortlichen, die ihre Schuld leugnen. Weil er aber politisch und emotional reift, stellt er die Vergeltung vorerst zurück und erobert inzwischen die schöne, von allen umschwärmte Selene. Die Liebe siegt über die Wut. Für dieses Mal.
Mit ungewöhnlichen Bildern erzählt Benni diese »éducation sentimentale et politique«, einfühlsam und mitreißend. In ein heiteres Deutsch gebracht von Moshe Kahn.

Stefano Benni

© Gunter Glücklich

Stefano Benni

Stefano Benni wurde 1947 in Bologna geboren, wo er auch heute noch lebt. 1981 publizierte er seinen ersten Lyrikband, erlebte jedoch den literarischen Durchbruch erst zwei Jahre später mit seinem Science-Fiction-Roman Terra. Seither zählt Benni zu den erfolgreichsten und bekanntesten Autoren Italiens, wo von seinen Büchern – Romane, Erzählungen und Gedichte – mehr als 2,5 Millionen Exemplare verkauft wurden. Seit 1992 hat er zudem zahlreiche Theaterstücke verfasst, von denen die meisten am Teatro dell'Archivolto in Genua uraufgeführt wurden. 1989 führte er Regie bei dem Film Musica per vecchi animali. Benni schreibt regelmäßig Kolumnen für Panorama und die Tageszeitung Il Manifesto.

»Saltatempo profiliert sich als würdiger Chronist seiner Generation.« Steffen Richter, Neue Zürcher Zeitung
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