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»Ein unerschöpfliches Erinnerungsbuch von phantastischer Genauigkeit, das dem Leser einen aus dem besonderen Leben gegriffenen Geschichtsunterricht gibt, in dem auch den Dingen des Lebens nachgespürt wird.« Otto A. Böhmer, Frankfurter Rundschau
Die Lebenserinnerungen des großen Lyrikers, politischen Moralisten und bedeutenden Übersetzers, den die Nazis als jungen Mann aus Wien vertrieben und der in England eine neue Heimat fand. Erich Fried erinnert sich in Form von Erzählungen, die für den Leser viel Vergnügen und Lehrreiches bereithalten: Heitere Geschichten wie die von den kompliziert zusammengesetzten Flüchen der Großmutter, die der Enkel schneller singt, als sie fluchen kann. Grimmige Reportagen wie die von der Besetzung Österreichs, dem »großen Tag von Linz«. Oder zarte Erzählungen wie die von den ersten Auftritten als Wunderkind oder vom Kindermädchen Fini oder von Hilde, die ihre alte Liebe nicht vergessen konnte und so den »Grund« verlor. |
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