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»Der hochgebildete Intellektuelle Paul Ginsborg hat ein intelligentes Buch geschrieben, das über die Allgegenwart des Klientelismus, die Stärke des augenblicklichen Ministerpräsidenten und die Ideenarmut der Linken in Italien aufklärt.«
Conrad Lay, WDR5
Italien retten Italien retten
Aus dem Italienischen von Friederike Hausmann und Rita Seuß
Politik [655]. 2011
144 Seiten. Broschiert
10,90 €
ISBN 978-3-8031-2655-9
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Was ist 150 Jahre nach der Gründung aus Italien geworden? Können die Ideen, die damals zur Einigung geführt haben, das heutige Italien retten? Ein flammendes Plädoyer gegen das Lamentieren über den Zustand Italiens.

Paul Ginsborg ist einer der besten Kenner der italienischen Geschichte und aktives Mitglied der Zivilgesellschaft Italiens, wo er seit 18 Jahren lebt und dessen Staatsbürger er vor kurzem geworden ist. Sein neues Buch ist geschrieben gegen die Traurigkeit und Resignation, die sich in seinem Land breitmachen, und gegen die Enttäuschung über den Zustand der italienischen Demokratie, im und außerhalb des Landes.
Nach einer kurzen, aber umso treffenderen Skizze der jetzigen Gesellschaft stellt Ginsborg vier provozierende Fragen: Lohnt es überhaupt, Italien zu retten? Wenn ja, welchen Platz soll es in der modernen Welt einnehmen? Von wem und von was soll Italien errettet werden? Wer kann Italien retten? Zur Beantwortung der Fragen stellt Ginsborg anlässlich des 150. Jahrestags der Vereinigung das heutige Italien auf den Prüfstand der Ideen des Risorgimento, die damals zum Zusammenschluss geführt haben: Patriotismus, Nationalismus, öffentliche Moral, Gleichheit und Freiheit.

DRS2 aktuell - Hörfunkbeitrag zum Buch hier.

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