Die Explosion des Wissens

Die Explosion des Wissens

Von der Encyclopédie bis Wikipedia

Aus dem Englischen von Matthias Wolf unter Mitarbeit von Sebastian Wohlfeil

Sachbuch. 2014
392 Seiten. Gebunden mit Schutzumschlag. Großformat
29,90 €
ISBN 978-3-8031-3651-0
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Nur ein Medienhistoriker vom Format Peter Burkes versteht es,den grundlegenden Umbruch unserer Wissens- und Informationsgesellschaft im Ganzen zu überblicken und im Detail zu erklären. Seine umfassende Wissensgeschichte ist singulär auf dem Buchmarkt – und höchst aktuell.

Die öffentliche Diskussion über das Wissen wird täglich und in allen Medien geführt: Was wissen wir, was weiß man über uns, und wie können wir die Hoheit über dieses Wissen behalten oder zurückerlangen? Wieso bemühen wir heute, wenn wir etwas wissen wollen, eine Suchmaschine? Warum werden wir zu »Informationsgiganten«, laufen aber Gefahr, zu »Wissenszwergen« zu verkommen? Welche Folgen hat die McDonaldisierung des Wissens? Die meisten Beiträge zur Debatte über das Wissen nähern sich dem Thema in praktischen Einzelaspekten oder stochern im Nebel medienwissenschaftlicher Theorien. Niemand außer Peter Burke wagte sich bisher an eine derart weitgefächerte Analyse unserer Wissensgesellschaft. Dank seiner enormen Kenntnisse vermag er die komplexen Prozesse für jeden verständlich zu beschreiben und einzuordnen: etwa die Professionalisierung und die Demokratisierung, die Anhäufung und die Zerstörung von Wissen. Dabei ist Burke nicht nur einer der hochrangigsten Denker, sondern auch selbst ein glänzender Vermittler. Seine Geschichte des Wissens ist ein fundamentaler und hervorragend lesbarer Beitrag zu den entscheidenden Fragen der Gegenwart und Zukunft. Ein großer Wissenschaftler am Puls der Zeit!

 

Peter Burke

© Marianne Fleitmann

Peter Burke

Peter Burke, 1937 in Stanmore in England geboren, hat in Oxford studiert. Sechzehn Jahre lang lehrte er an der School of European Studies der University of Sussex, bevor er 1978 nach Cambridge als Professor für Kulturgeschichte ans Emmanuel College wechselte. Gastdozenturen führten Burke, der international als einer der bedeutendsten Kulturhistoriker gilt, in die meisten Länder Europas sowie unter anderem nach Indien, Japan und Brasilien. Seine Bücher, in denen er sich oft der Renaissance widmet, und seine rund 200 Artikel sind in über 30 Sprachen übersetzt.

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