Bücher WAT/Taschenbuch
»Verfolgt man die Spur, die Ginzburg gezogen hat bis hin
zur Spurensicherung, so durchquert man mit dem Autor das
geistige Zentralplateau des 20. Jahrhunderts.«
Hannelore Schlaffer, Stuttgarter Zeitung
Spurensicherung Spurensicherung
Die Wissenschaft auf der Suche nach sich selbst
Aus dem Italienischen von Gisela Bonz und Karl F. Huber
WAT [677]. 2011
176 Seiten. Broschiert
10,90 €
ISBN 978-3-8031-2677-1
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Die drei wichtigsten Aufsätze des »Querdenkers« unter den Historikern: Indizien als historische Methode. Mentalität und Ereignis. Kunst und soziales Gedächtnis.

Von Beginn seiner Forschungen an hat Ginzburg nach Auswegen aus dem Dilemma bloßer Gegenüberstellung von »Irrationalismus« und »Rationalismus« gesucht; seine Untersuchung über die »Spurensicherung« in der Wissenschaft ist dafür der sichtbarste (und folgenreichste) Beleg. Diese Spurensicherung beginnt im19. Jahrhundert mit dem Kunsthistoriker Morelli, der nebensächliche Details erstmals für die Zuschreibung von Gemälden benutzt. Anschließend beschreibt Ginzburg die beiden entscheidendenneuen geschichtswissenschaftlichen Ansätze der neueren Zeit, die Schulen von Marc Bloch und Aby Warburg.

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