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»Verfolgt man die Spur, die Ginzburg gezogen hat bis hin zur Spurensicherung, so durchquert man mit dem Autor das geistige Zentralplateau des 20. Jahrhunderts.« Hannelore Schlaffer, Stuttgarter Zeitung
Die drei wichtigsten Aufsätze des »Querdenkers« unter
den Historikern: Indizien als historische Methode.
Mentalität und Ereignis. Kunst und soziales Gedächtnis. Von Beginn seiner Forschungen an hat Ginzburg nach Auswegen aus dem Dilemma bloßer Gegenüberstellung von »Irrationalismus« und »Rationalismus« gesucht; seine Untersuchung über die »Spurensicherung« in der Wissenschaft ist dafür der sichtbarste (und folgenreichste) Beleg. Diese Spurensicherung beginnt im19. Jahrhundert mit dem Kunsthistoriker Morelli, der nebensächliche Details erstmals für die Zuschreibung von Gemälden benutzt. Anschließend beschreibt Ginzburg die beiden entscheidendenneuen geschichtswissenschaftlichen Ansätze der neueren Zeit, die Schulen von Marc Bloch und Aby Warburg. |
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