Carlo Levi

Carlo Levi

Carlo Levi kam 1902 als Sohn einer jüdischen Familie in Turin zur Welt. Der Maler, Mediziner und Antifaschist wurde 1935 verhaftet und nach Aliano in der süditalienischen Basilicata verbannt. 1936 kam er im Zuge einer Generalamnestie frei. Im von den Nationalsozialisten besetzten Florenz schrieb er »Christus kam nur bis Eboli«. Das Buch erschien 1945 und machte Levi weltberühmt. In den Folgejahren erschienen sein Roman »Die Uhr« sowie mehrere Reiseberichte. 1963 wurde er als unabhängiger Kandidat der Kommunistischen Partei in den italienischen Senat gewählt. Nach seinem Tod 1975 wurde er auf dem Friedhof von Aliano bestattet.
Martin Hallmannsecker arbeitet als Verlagslektor und literarischer Übersetzer in München. 2024 erschien seine vielbesprochene Übertragung von Carlo Levis Deutschlandreise Die doppelte Nacht.
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