Herbst in Peking

Herbst in Peking

Aus dem Französischen von Eugene Helmlé

WAT [806]. 2018
288 Seiten. Broschiert
Buch 14,90 € / E-Book 12,99 €
ISBN 978-3-8031-2806-5
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Der exaltierteste Roman von Boris Vian: Die Geschichte einer Liebe und das Scheitern einer großen Spekulation.

Boris Vians Roman wird seinem Titel ganz und gar gerecht: Die Handlung spielt weder im Herbst noch in Peking.
Amadis Dudu will wie jeden Morgen den Bus zum Büro nehmen, landet jedoch unfreiwillig in der Wüste Exopotamien. Er nistet sich im einzigen Hotel ein und plant den Bau einer Eisenbahnlinie. Seine Firma schickt Material und Mitarbeiter: die Ingenieure Angel und Anne, deren Freundin Rochelle, Professor Frißfrist, einen Arzt und Modellflugzeugbauer, sowie einen wenig geschätzten Vorarbeiter.
Verzwickte Beziehungen bahnen sich an: zwischen Menschen und beißenden Stühlen, zwischen Sekretärinnen und Päderasten, Brimmen und Bummern.
Boris Vian

© Archiv Klaus Wagenbach

Boris Vian

Boris Vian wurde 1920 in Ville d’Avray in Frankreich geboren. Nach Beendigung seines Ingenieurstudiums 1942 arbeitete er zunächst in seinem Beruf, unternahm jedoch bereits 1941 erste schriftstellerische Versuche. Ein Jahr später entstand sein erster Roman »Aufruhr in den Ardennen«. Gleichzeitig machte Vian Karriere als Jazzmusiker und schrieb für verschiedene Zeitschriften musikkritische Beiträge. Für Provokation sorgte er mit dem 1946 verfassten Roman »Ich werde auf eure Gräber spucken«, der zunächst ein Bestseller, dann verboten wurde. Vian arbeitete mit Michel Arnaud und Raymond Queneau an Filmprojekten und betätigte sich als Übersetzer, Redakteur einer Musikzeitschrift, Schauspieler sowie Verfasser von Chansons, Novellen, Sketchen und Ballettentwürfen. Besonders bekannt machte ihn sein unvergesslicher Liebesroman »Die Gischt der Tage«. Vian starb 1959 bei der Voraufführung des Films »Ich werde auf eure Gräber spucken« in Paris.

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