Die Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek, gegründet 1988 in Referenz zu Aby Warburg, versteht sich als Anstifter:
In Zeiten radikaler gesellschaftlicher Verunsicherung verweigert sie naheliegende Antworten, bevorzugt Ambivalenz und die offene Form. Die knappen Essays sind thesenstark, verständlich, disziplinübergreifend und nehmen geschichtsbewusst die Gegenwart in den Blick.
Von 1988 bis 1998 in weißer englischer Broschur, von 2000 bis 2015 in schmalen blauen Bänden, ab 2022 in bunter Klappenbroschur.
Eine Liste aller lieferbaren KKB-Bände finden Sie hier zum Download.
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Die Emanzipation des Geschmacks
Vom Aufbruch der europäischen Küche in die Neuzeit
KKB
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Gutes Essen – und die Quitte als Zankapfel: wie in Küchen und Rezeptbüchern ein alter Wertmaßstab durch einen neuen ersetzt wird und der Geschmack zum entscheidenden Kriterium avanciert.
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Opfernationalismus
Erinnerung und Herrschaft in der postkolonialen Welt
KKB
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Lassen sich Holocaust, Stalinismus und Kolonialismus miteinander vergleichen? Wie soll in einer globalisierten Welt erinnert werden? Ein nuanciertes Plädoyer für eine Öffnung der geschichtspolitischen Debatte – ohne Opferkonkurrenz.
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Athanasius Kircher
Ein Leben für die Entzifferung der Welt
KKB
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Gelehrsamkeit vor Beginn der modernen Wissenschaft: eine Reise in die Welt des Universalgelehrten und genialen Dilettanten Athanasius Kircher und die brillante Annäherung an ein abenteuerliches Leben im 17. Jahrhundert, auf vollkommen neue Weise erzählt.
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Tumult und Spiele
Theater, Calcio und Karneval im Italien der Renaissance
KKB
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Mit meisterlicher Leichtigkeit überführt Peter Burke Jahrzehnte seiner Forschung in eine glänzende Erkundung der Alltagsgeschichte und zeigt: Der Mensch der Renaissance war ein spielender.
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Über Könige
Versuche einer Archäologie der Souveränität
KKB
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Warum und wie kann ein einzelner Mensch als Verkörperung oder Stellvertreter eines Gottes über viele gebieten? Zwei der bedeutendsten Anthropologen und Gesellschaftskritiker der Gegenwart entschlüsseln eine uralte Herrschaftsform.
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Denken ohne Trost
Arbus, Arendt, Didion, McCarthy, Sontag, Weil
KKB
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Von Frauen wird Tröstung verlangt. Deborah Nelson nähert sich sechs beeindruckenden Denkerinnen, die sich weigerten, die harte Realität im Meer der Gefühle untergehen zu lassen.
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Die Kunst nach dem Ende ihrer Autonomie
KKB
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Muss Kunst heute politisch, fair und klimaneutral sein? Was unterscheidet sie noch von Mode und Design? Kritisch und zugleich kulturoptimistisch: Wolfgang Ullrichs umfassende Analyse eines Paradigmenwechsels, dessen Konsequenzen weit über die Kunst hinausreichen.
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Revolutionäre im Interview
Thomas Kuhn, Quantenphysik und Oral History
KKB
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Wie kommen revolutionäre Entdeckungen zustande? Die unbekannte Geschichte eines Interviewprojekts im Kalten Krieg, das den Helden der Quantenphysik das Geheimnis der wichtigsten wissenschaftlichen Revolution des 20. Jahrhunderts zu entlocken versuchte.
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Warburg, Cassirer und Einstein im Gespräch
Kepler als Schlüssel der Moderne
KKB
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Die Kunsthistoriker Horst Bredekamp (Berlin, Humboldt-Universität) und Claudia Wedepohl (London, Warburg Institute) reisen mit Aby Warburg von Kreuzlingen nach Scharbeutz. Sie beschreiben den Austausch dreier maßgeblicher Denker ihrer Zeit über Johannes Kepler – und was dieser für Warburgs Kulturtheorie bedeutete.
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Faden und Fährten
Wahr falsch fiktiv
KKB
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Endet die historische Wahrheit,
wo die Erfindung beginnt?
Der Spurensicherer Carlo Ginzburg
präsentiert die Bilanz seines
Historikerlebens
– und gewährt
neue Einblicke in die schier
unendliche Fülle seiner Themen
und Gedanken.
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Leibnitz und die Revolution der Gartenkunst
Herrenhausen, Versailles und die Philosophie der Blätter
KKB
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Freiheit, Individualität, Überraschung:
Eine neue Sicht auf die Gartenkunst des
Barock!
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Raffinierte Kunst
Übung vor Reproduktion
KKB
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Nachdem Wolfgang Ullrich in mehreren Büchern die Entleerung des Kunstbegriffs kritisch betrachtet hat, ist er diesmal voll des Lobes – er würdigt die Reproduktion, die häufig eine Weiterentwicklung und Vollendung des Originals ermöglicht.
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