Die Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek, gegründet 1988 in Referenz zu Aby Warburg, versteht sich als Anstifter:
In Zeiten radikaler gesellschaftlicher Verunsicherung verweigert sie naheliegende Antworten, bevorzugt Ambivalenz und die offene Form. Die knappen Essays sind thesenstark, verständlich, disziplinübergreifend und nehmen geschichtsbewusst die Gegenwart in den Blick.
Von 1988 bis 1998 in weißer englischer Broschur, von 2000 bis 2015 in schmalen blauen Bänden, ab 2022 in bunter Klappenbroschur.
Eine Liste aller lieferbaren KKB-Bände finden Sie hier zum Download.
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Athanasius Kircher
Ein Leben für die Entzifferung der Welt
KKB
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Gelehrsamkeit vor Beginn der modernen Wissenschaft: eine Reise in die Welt des Universalgelehrten und genialen Dilettanten Athanasius Kircher und die brillante Annäherung an ein abenteuerliches Leben im 17. Jahrhundert, auf vollkommen neue Weise erzählt.
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Darwins Korallen
Frühe Evolutionsmodelle und die Tradition der Naturgeschichte
KKB
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Lebensbaum mit dem Menschen als Krone oder Entwicklung der Arten nach allen Seiten? Bredekamp befragt Darwins Evolutionstheorie und ihre Bilder. Der Name Charles Darwin ist im öffentlichen Bewusstsein untrennbar mit der Theorie vom...
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Denken ohne Trost
Arbus, Arendt, Didion, McCarthy, Sontag, Weil
KKB
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Von Frauen wird Tröstung verlangt. Deborah Nelson nähert sich sechs beeindruckenden Denkerinnen, die sich weigerten, die harte Realität im Meer der Gefühle untergehen zu lassen.
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Die Emanzipation des Geschmacks
Vom Aufbruch der europäischen Küche in die Neuzeit
KKB
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Gutes Essen – und die Quitte als Zankapfel: wie in Küchen und Rezeptbüchern ein alter Wertmaßstab durch einen neuen ersetzt wird und der Geschmack zum entscheidenden Kriterium avanciert.
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Faden und Fährten
Wahr falsch fiktiv
KKB
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Endet die historische Wahrheit,
wo die Erfindung beginnt?
Der Spurensicherer Carlo Ginzburg
präsentiert die Bilanz seines
Historikerlebens
– und gewährt
neue Einblicke in die schier
unendliche Fülle seiner Themen
und Gedanken.
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Die Kunst der Dekolonialisierung
Vom Aufbruch der afrikanischen Moderne und ihrer planetaren Vision
KKB
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Die erste umfassende Untersuchung des künstlerischen Aufbruchs in Afrika nach dem Ende des Kolonialismus, die die aktuellen Debatten um kulturelle Dekolonialisierung und Restitution in neuem Licht erscheinen lässt.
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Die Kunst nach dem Ende ihrer Autonomie
KKB
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Muss Kunst heute politisch, fair und klimaneutral sein? Was unterscheidet sie noch von Mode und Design? Kritisch und zugleich kulturoptimistisch: Wolfgang Ullrichs umfassende Analyse eines Paradigmenwechsels, dessen Konsequenzen weit über die Kunst hinausreichen.
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Leibnitz und die Revolution der Gartenkunst
Herrenhausen, Versailles und die Philosophie der Blätter
KKB
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Freiheit, Individualität, Überraschung:
Eine neue Sicht auf die Gartenkunst des
Barock!
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Memokratie
Soziale Medien und autoritäre Bildpolitik
KKB
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Regierungsbehörden verbreiten KI-Bilder von migrantenfressenden Alligatoren, Trolle fluten das Netz mit zynischen Memes, Trump als Immobilienmogul in »Gaza-Riviera«: Steuern wir auf eine Memokratie zu, in der autoritäre Politik über Internethumor bagatellisiert und zugleich durchgesetzt wird?
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Mit dem Rücken zur Kunst
Die neuen Statussymbole der Macht
KKB
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Wolfgang Ullrich untersucht die merkwürdigen Folgen und Nebenwirkungen eines allzu hohen Kunstbegriffs.
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Opfernationalismus
Erinnerung und Herrschaft in der postkolonialen Welt
KKB
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Lassen sich Holocaust, Stalinismus und Kolonialismus miteinander vergleichen? Wie soll in einer globalisierten Welt erinnert werden? Ein nuanciertes Plädoyer für eine Öffnung der geschichtspolitischen Debatte – ohne Opferkonkurrenz.
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Raffinierte Kunst
Übung vor Reproduktion
KKB
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Nachdem Wolfgang Ullrich in mehreren Büchern die Entleerung des Kunstbegriffs kritisch betrachtet hat, ist er diesmal voll des Lobes – er würdigt die Reproduktion, die häufig eine Weiterentwicklung und Vollendung des Originals ermöglicht.
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