In den Quartbüchern erscheint seit 1990 Literatur italienischer, spanisch-, französisch-, englisch- und deutschsprachiger Autoren. Vorangegangen waren die Quarthefte, die erste, 1964 begonnene Serie des Verlags, mit handwerklich besonders schön gemachten Erstausgaben.
Eine Liste aller lieferbaren Quartbücher finden Sie hier zum Download
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Ein glänzend geschriebenes Portrait deutscher Irrungen, in absurden, bitteren und außergewöhnlichen Bildern.
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Niemand vermag so scheinbar unbeteiligt und hellsichtig den Beziehungen zwischen Menschen nachzugehen wie Natalia Ginzburg: in der Familie, zwischen Mann und Frau, zu Freunden – und so beinahe weise eine Erzählung hinter der Geschichte auszubreiten.
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Letzte Runde: Marco Missiroli erzählt von einem ambivalenten Vater-Sohn-Verhältnis, dem Abschied von den Eltern, einem Leben im Konjunktiv – und von der Lust, alles aufs Spiel zu setzen. Ein Roman von großer Ruhe und Klarheit.
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Simon Austen ist ebenso charmant und verführerisch wie undurchschaubar und manipulativ. Eine tickende Zeitbombe. Er durchbricht die Monotonie seiner Haft, indem er endlich Lesen und Schreiben lernt und mit seiner Therapeutin Spielchen treibt. Dabei überschreitet er immer wieder Grenzen, die anderen und ihm selbst gefährlich werden können.
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Atlas
Deutsche Autoren über ihren Ort
Quartbuch
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Orte und Landschaften, beschrieben von deutschen Autoren als ihre Orte der Erinnerung: Eine klassische Sammlung.
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Nach Süden, nach Süden! In eleganten Verschlingungen erzählt »Austral« von Geschichte und Gegenwart Lateinamerikas – und von den Europäern, die hier den Kontinent ihrer Theorien und Träume, ihrer Delirien und Irrwege entdeckten.
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Autodafé und Exodus
Erinnerungen
Quartbuch
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Der große alte Tragik-Komiker George Tabori erzählt die Geschichte des jungen
Györgi Tabori alias George Turner:
Der erste Teil, Autodafé, beginnt wie jede ordentliche Familiengeschichte mit
der Geburt des Erzählers an einem Sonntag im Mai. Nach und nach tritt die
gesamte jüdische Familie auf, die freundliche, stille Mutter, der skeptische, als
Journalist arbeitende Vater, der ältere Bruder Paul, der das neue Baby erst mal
in die Donau schmeißen will und sich später als Genie im Umgang mit Dichtung
und Unwahrheit herausstellt, die in Osteuropa verstreuten Tanten und Onkel,
die nicht auf die Warnungen des Vaters hören wollen.
Györgi wird zu einer Hotellehre nach Berlin geschickt. Dort lernt er nicht
nur mit Tellern zu jonglieren, sondern macht auch Bekanntschaft mit reizenden
Damen – und den immer unverschämter platzgreifenden Nazis.
Im zweiten Teil, Exodus, der erstmals aus dem Nachlass veröffentlicht wird
und auf Deutsch geschrieben ist, begleiten wir George auf seinem endgültigen
Auszug aus der Heimat: Nach einer meist sonnigen Zeit in London und einer
kurzen, umso gefährlicheren Rückkehr nach Budapest mitsamt Duells verschlägt
es den Journalisten auf abenteuerlichen Wegen nach Sofia, Istanbul
und schließlich nach Jerusalem.
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Sieben wunderschöne Erzählungen über Emigranten im 20. Jahrhundert. Ihre Spuren führen von Odessa nach Buenos Aires, von Wien und Budapest nach Lissabon und Paris. Mit diesen elegant ineinander verflochtenen Geschichten wird Edgardo...
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Cara Elsa
Briefe von und an Elsa Morante
Quartbuch
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Über Erfüllung und Einsamkeit des Schreibens, über Euphorie und Selbstzweifel, über Erfolg und Scheitern: Briefe zwischen Elsa Morante und ihren engsten Schriftsteller- und Künstler-Weggefährten wie Cesare Pavese, Natalia Ginzburg, Italo Calvino, Alberto Moravia, Pier Paolo Pasolini, Luchino Visconti
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Zertrampelte Rosen, zerschmetterte Vasen, eine Puppe im Pool. Fünf erhitzte Figuren feiern Geburtstag – mitten im Wald. Sie essen zu wenig, trinken zu viel, verheddern sich gesprächsweise. Und bei Tagesanbruch vermag niemand zu sagen, ob sie sich retten werden …
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Dieses Gefühl, daß etwas nicht stimmte
Eine Kindheit zwischen 1940 und 1948
Quartbuch
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Erlebnisse der Jahre 1940 bis 1948: der Krieg in Berlin und der scheinbare Friede in einem kleinen fränkischen Dorf, gesehen mit den Augen eines Kindes. Vieles kann das Mädchen nicht verstehen, aber es fühlt, dass etwas nicht stimmt.
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Wie gehen Menschen mit einer grundstürzenden existentiellen Veränderung um? Das neue, letzte Buch der großen italienischen Schriftstellerin Michela Murgia erzählt davon: unverblümt und trostreich, kompromisslos und voll ermutigender Lebensklugheit.
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