Bruno Taut

Bruno Taut

Visionär und Weltbürger

Herausgegeben vom Deutschen Werkbund Berlin

Sachbuch. 2018
176 Seiten. Klappenbroschur. Mit zahlreichen. z.T. farbigen Abb.
20,– €
ISBN 978-3-8031-3676-3
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Ein vielstimmiges Porträt des Architekten Bruno Taut – zur Frage, wie weit wir entfernt sind vom Ziel des Baumeisters, dass »die Erde eine gute Wohnung« sein möge.

Bruno Taut war nicht nur einer der bedeutendsten Architekten und Städtebauer des frühen 20.Jahrhunderts, sondern auch ein politischer Visionär, überzeugter Demokrat und Pazifist. Seine schöpferische Leistung wurzelt in einer Zeit des lebendigen internationalen Kulturaustauschs im Zuge der europäischen Reformbewegungen. Enthusiastisch bereiste Taut viele Länder, lebte in Deutschland, der Sowjetunion, Japan und der Türkei – und hinterließ neben seinen architektonischen Werken zahlreiche Manifeste, Reiseberichte, Briefe und Zeichnungen. In Berlin unterhielt er ein Architekturbüro mit seinem Bruder Max Taut und Josef Hoffmann, in dem unter anderem die berühmten Wohnsiedlungen des Neuen Bauens entworfen wurden.
Bekannte Autorinnen und Autoren porträtieren Bruno Taut aus unterschiedlichen Perspektiven und schreiben über seine Lebensstationen, sein Wirken in Deutschland und im Exil, Einflüsse aus Chicago und Amsterdam, Tauts Beziehung zum Werkbund und sein von ihm selbst entworfenes Haus am Bosporus. Mit Beiträgen u.a. von Kenneth Frampton, Joost Bottema, Unda Hörner, Thomas Flierl, Otto Schily, Burcu Dogramaci und Bernd Nicolai.
Bruno Taut

© Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin

Bruno Taut

Bruno Taut, geboren 1880 in Königsberg, war einer der wichtigsten Architekten des Neuen Bauens. Vor allem in Berlin entwarf er zahlreiche Wohnsiedlungen. 1933 musste Taut Deutschland verlassen, um der Verhaftung durch die Nazis zu entgehen. Er lehrte ab 1936 an der Akademie der Künste in Istanbul, wo er 1938 starb.
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