Verlag Klaus Wagenbach
Bildproteste
Kerstin Schankweiler

Bildproteste

26. September 2019

80 Seiten

Print 12,– € / E-Book 9,99 €
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Spätestens seit dem Arabischen Frühling im Jahr 2011 sind die Sozialen Medien als Orte politischen Protests sichtbar geworden. Erfolgreiche Protestkampagnen bestehen aus intelligenten Verknüpfungen zwischen dem realen öffentlichen Raum und den Räumen des Internet. Dabei spielen Bilder oft eine zentrale Rolle, denn mit ihnen lassen sich Botschaften besonders prägnant und emotional formulieren. Bilder, die in den Sozialen Medien rasch verbreitet werden, können einer politischen Bewegung ungeahnte Dynamik verleihen. Sie verbinden Menschen für kurze oder längere Zeit zu Affektgemeinschaften. Die Kunstwissenschaftlerin Kerstin Schankweiler analysiert an einer Vielzahl von Beispielen, wie solche Gemeinschaften mithilfe von Bildern entstehen – und wann Bildproteste erfolgreich sein können.

Kerstin Schankweiler

© Miriam Klingl

Kerstin Schankweiler

Kerstin Schankweiler studierte Kunstgeschichte an der Universität Trier und der University of Queensland, Brisbane. Sie war wissenschaft­liche Mitarbeiterin an den Kunsthistorischen Instituten der Universität zu Köln und der Freien Universität Berlin und Juniorprofessorin für Künste der Gegenwart an der Universität Siegen. 2019 hat sie den Ruf auf eine Professur für Bildwissenschaft im globalen Kontext an der Technischen Universität Dresden angenommen. Schankweiler publi­zierte zur Gegenwartskunst Afrikas, zur Ästhetik der Gewalt und zu Bildpraktiken in den Sozialen Medien.

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