Verlag Klaus Wagenbach
Quasi
Sara Mesa

Quasi

22. September 2022

144 Seiten

Print 12,– € / E-Book 9,99 €
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Alles beginnt im Spätsommer, in einem Park. Als er plötzlich vor ihr steht, fühlt sie sich überrumpelt. Quasi ist »quasi vierzehn« und schwänzt nicht zum ersten Mal die Schule. Der Alte ist freundlich, schüchtern fast, gar nicht wie die anderen Männer, denen sie bisher begegnet ist. Am nächsten Tag kommt er wieder. Der Alte liebt nichts mehr als Vögel und die Musik von Nina Simone, arbeiten will er nicht. Quasi glaubt, allein zu sein in der Welt, die Gleichaltrigen sind ihr fern und fremd. Sie findet sich uninteressant, wäre gern abenteuerlustiger, vielleicht verführerischer. Den Alten scheint das nicht zu kümmern. Aber was steckt dann hinter den »falschen Verdächtigungen«, von denen er erzählt? Tage und Wochen vergehen so: redend und schweigend im Gebüsch, und zugleich wächst die Gefahr, entdeckt zu werden – von den Eltern, der Schulbehörde oder anderen Parkbesuchern. Quasi weiß, dass etwas passieren muss …

Sara Mesa

© Sonia Fraga

Sara Mesa

Sara Mesa, 1976 geboren, gehört zu den meistgelesenen spanischen Autorinnen der Gegenwart. Sie hat mehrere preisgekrönte, von der Kritik gefeierte Romane, Erzählungsbände und Essays verfasst. Ihr Roman »Eine Liebe« wurde unter anderem von ›El País‹ zum besten Buch des Jahres gekürt und 2021 mit dem Preis des unabhängigen Buchhandels ausgezeichnet. »Die Familie« stand wochenlang auf der Bestsellerliste in Spanien. Sara Mesa lebt in Sevilla.

Peter Kultzen

Peter Kultzen

Peter Kultzen, geboren 1962 in Hamburg, hat u. a. Javier Cercas, Claudia Piñeiro, María Gainza, Sara Mesa und Vicente Valero ins Deutsche übertragen und wurde für seine Übersetzungen bereits zweimal mit dem Preis der Botschaft von Spanien in Deutschland ausgezeichnet.
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