Das Leben des Francesco Salviati und des Christofani Gherardi
Bearbeitet von Sabine Feser
Übersetzt von Victoria Lorini
240 Seiten. 1. Auflage. Broschiert. Mit zahlreichen, z.T. farbigen Abbildungen.
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Francesco de’ Rossi, genannt Salviati (1510–1563), war ein langjähriger Freund Vasaris. Seine Lebensbeschreibung gerät ein wenig zur literarischen Selbstdarstellung Vasaris, der seine eigene Entwicklung in der des Freundes spiegelt:...
Francesco de’ Rossi, genannt Salviati (1510–1563), war ein langjähriger Freund Vasaris. Seine Lebensbeschreibung gerät ein wenig zur literarischen Selbstdarstellung Vasaris, der seine eigene Entwicklung in der des Freundes spiegelt: Während Salviati zunächst den Beruf seines Vaters, eines Samtwebers, erlernt und weiterhin in dessen Haus lebt, kommt Vasari in jungen Jahren in den Genuss einer humanistischen Bildung. Cristofano Gherardi (1508-1556) war jahrelang Mitarbeiter Vasaris und der einzige unter seinen zahlreichen Assistenten, dem er eine eigene Künstlervita gewidmet hat. Sie gibt Vasari die Gelegenheit, seine Rolle als Leiter einer Künstlerwerkstatt zu betonen.

© Kunsthistorisches Institut Florenz
Alessandro Nova
Alessandro Nova, geboren in Mailand, ist Professor für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Renaissance an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und seit 2006 Direktor des Kunsthistorischen Instituts (Max-Planck-Institut) in Florenz. Er ist der Initiator und Herausgeber der bei Wagenbach erscheinenden EDITION GIORGIO VASARI.
Giorgio Vasari
Giorgio Vasari, geboren 1511 in Arezzo in der Toskana, war ein Universalgenie: Maler, Architekt (u. a. als Baumeister der Uffizien), Berater der Medici, Kunstsammler und Historiker. Sein Hauptwerk sind die »Leben der hervorragendsten Künstler«, kurz: »Le vite«, erstmals erschienen 1550 und im Laufe der Jahre erweitert. Vasari starb 1574 in Florenz.
