Der Mann, der zum Himmel ging
Ein Ungar in Tibet
Übersetzt von Caroline Einhäupl
96 Seiten. 1. Auflage. Broschiert
sofort lieferbar
Anfang des 19. Jahrhunderts stolpert der junge ungarischer Student Csoma de Körös während seines Studiums in Göttingen über die Theorie, die Ungarn stammten von einem Volk im Himalaya ab, über das in einem buddhistischen Kloster in der...
Anfang des 19. Jahrhunderts stolpert der junge ungarischer Student Csoma de Körös während seines Studiums in Göttingen über die Theorie, die Ungarn stammten von einem Volk im Himalaya ab, über das in einem buddhistischen Kloster in der verbotenen Stadt Lhasa Aufzeichnungen existierten. Er setzt sich in den Kopf, diese Aufzeichnungen zu finden, lernt 16 Sprachen - einschließlich des Tibetischen - und begibt sich 1818 zu Fuß auf eine Reise, von der er nie zurückkehren wird. In seiner fesselnd erzählten Geschichte nimmt Edward Fox uns mit auf die strapaziöse und abenteuerliche Reise des Alexander Csoma de Körös zum Dach der Welt.

© Caroline Forbesuse
Edward Fox
Edward Fox, geboren 1958 in New York, lebt in London. In englischsprachigen Verlagen sind zahlreiche Publikationen von ihm erschienen, darunter »Obscure Kingdoms« und »Palestine Twilight«.
Pressestimmen
»Der Amerikaner Edward Fox hat diese Lebensgeschichte nun aufgezeichnet, angemessen, nüchtern und doch spannend bis zur letzten Zeile.«
Süddeutsche Zeitung,
»Fox hat einen schönen Essay als wissenschaftliche Heiligenlegende geschrieben. Für Hardcore- Exzentriker!«
Journal Frankfurt
»Foxs Porträt über Alexander Csomo de Körös ist prototypisch englisches funkelndes Kabinettstück, ein Meisterstück kulturhistorisch-essayistischer Biografistik: präzise im Ausdruck, ohne je zu langweilen, nüchtern, ohne sich in Fakten zu erschöpfen, und latent ironisch.«
Rheinischer Merkur
»Vielleicht ist das manchmal ein bisschen zu blumig geraten, wenn Fox Csoma als „hervorragendsten Vertreter“ seines Volkes feiert, den heute „jeder Ungar“ verehre, zudem stören unnötige Wortwiederholungen, von denen man nicht weiß, ob sie dem Autor oder der nicht immer flüssigen deutschen Übersetzung anzulasten sind. Der Faszination, die man mühelos für dieses Leben und das schmale Buch entwickeln wird, nimmt das nichts.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
