Der Mann, der zum Himmel ging

Der Mann, der zum Himmel ging

Ein Ungar in Tibet

Aus dem Englischen von Caroline Einhäupl.

WAT [578]. 2007
96 Seiten. Broschiert
9,90 €
ISBN 978-3-8031-2578-1
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Reisen bildet! Edward Fox erzählt die unglaubliche Geschichte eines jungen Gelehrten, der auf der Suche nach dem Ursprung der ungarischen Sprache zum Begründer der Tibetforschung wurde.

Anfang des 19. Jahrhunderts stolpert der ungarische Student Alexander Csoma de Körös während seines Studiums in Göttingen über die Theorie, die Ungarn stammten von einem Volk im Himalaya ab, über das in einem buddhistischen Kloster in der verbotenen Stadt Lhasa Aufzeichnungen existierten. Er setzt sich in den Kopf, diese Aufzeichnungen zu finden, lernt 16 Sprachen und begibt sich 1818 zu Fuß nach Tibet.
Er trotzt eisigen Wintern und drückend heißen Sommern, reist unter schwierigsten Bedingungen, lebt in Klöstern und erarbeitet für die britische East India Company das erste tibetisch-englische Wörterbuch. Nur: Nach Lhasa kommt er nie. In seiner fesselnd erzählten Geschichte nimmt Edward Fox uns mit auf Csomas abenteuerlichen Weg zum Dach der Welt.

Edward Fox

© Caroline Forbesuse

Edward Fox

Edward Fox, geboren 1958 in New York, lebt in London. In englischsprachigen Verlagen sind zahlreiche Publikationen von ihm erschienen, darunter »Obscure Kingdoms« und »Palestine Twilight«.

»Edward Fox hat diese Lebensgeschichte aufgezeichnet, angemessen nüchtern und doch spannend bis zur letzten Zeile.« Süddeutsche Zeitung

Pressestimmen

»Der Amerikaner Edward Fox hat diese Lebensgeschichte nun aufgezeichnet, angemessen, nüchtern und doch spannend bis zur letzten Zeile.«

Süddeutsche Zeitung,

»Fox hat einen schönen Essay als wissenschaftliche Heiligenlegende geschrieben. Für Hardcore- Exzentriker!«

Journal Frankfurt

»Foxs Porträt über Alexander Csomo de Körös ist prototypisch englisches funkelndes Kabinettstück, ein Meisterstück kulturhistorisch-essayistischer Biografistik: präzise im Ausdruck, ohne je zu langweilen, nüchtern, ohne sich in Fakten zu erschöpfen, und latent ironisch.«

Rheinischer Merkur

»Vielleicht ist das manchmal ein bisschen zu blumig geraten, wenn Fox Csoma als „hervorragendsten Vertreter“ seines Volkes feiert, den heute „jeder Ungar“ verehre, zudem stören unnötige Wortwiederholungen, von denen man nicht weiß, ob sie dem Autor oder der nicht immer flüssigen deutschen Übersetzung anzulasten sind. Der Faszination, die man mühelos für dieses Leben und das schmale Buch entwickeln wird, nimmt das nichts.«

Frankfurter Allgemeine Zeitung

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