Alles Liebe und Schöne, Freiheit und Glück

Alles Liebe und Schöne, Freiheit und Glück

Briefe von und an Erich Fried

SALTO. 2009
144 Seiten. Rotes Leinen. Fadengeheftet. Mit Abbildungen
15,90 €
ISBN 978-3-8031-1265-1
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Die schönsten Briefe von und an Erich Fried: anrührende Zeugnisse eines politisch engagierten, literarisch reichen und emotional überbordenden Lebens.

Erich Fried ist bekannt als Lyriker mit reicher Produktion. Sehr fleißig war er auch als Briefeschreiber. Der Nachlass enthält tausende Briefe von Erich Fried und an ihn. Volker Kaukoreit hat eine kleine Auswahl aus den Konvoluten zusammengestellt.
Beginnend mit einem Leserbrief des neunjährigen Schülers Erich schlägt diese Sammlung einen biographischen Bogen, der den wichtigen Stationen seines Lebens nachgeht:
Die Kriegszeit in London unmittelbar nach der Emigration, mit den Versuchen, anderen Juden zu helfen, dann die ersten literarischen Kontakte, die Freundschaften und Liebschaften und natürlich – immer und immer wieder – politische Auseinandersetzungen und zuletzt die von Krankheit gezeichneten Jahre.
Heitere, ernste, komische, wütende, nachsichtige und traurige, aber nie verbitterte Briefe, die von Frieds sehr großem Herzen und seiner unerschütterlichen Feindesliebe bei zugleich standhafter Haltung zeugen.
Mit Briefen von und an: Ilse Aichinger, Heinrich Böll, Paul Celan, Alfred Döblin, Heinrich Mann, Stefan Zweig, Kindermädchen Fini, Mutter Nelli, Ehefrau Catherine, Geliebte, Neonazi Kühnen, Botschaft Österreichs, Verleger Klaus Wagenbach und viele andere.

Erich Fried

© Cathrine Fried-Boswell

Erich Fried

Erich Fried, geboren 1921 in Wien, floh 1938 nach London, wo er bis zu seinem Tod 1988 lebte. Wegen seines Gedichtbands »und Vietnam und« (1966) zunächst heftig umstritten, wurde er spätestens mit den »Liebesgedichten« (1979) zum meistgelesenen deutschsprachigen Lyriker seit Bertolt Brecht. Ausgezeichnet mit vielen Literaturpreisen und gewürdigt als ›idealer Übersetzer‹ Shakespeares.

»Leben, Sprechen und Schreiben waren bei Fried eine Einheit. Er wollte ein Dichter des ganzen Lebens sein in all seinen Erscheinungsformen, mit Ausnahme der Gewalt.« Hans Mayer
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