Verlag Klaus Wagenbach
Asado verbal
Timo Berger (Hrsg.), Rike Bolte (Hrsg.)

Asado verbal

Junge argentinische Literatur

27. April 2010

144 Seiten

9,90 €
sofort lieferbar

Die jungen argentinischen Autoren weinen nicht um Argentinien – vielmehr legen sie den Finger auf die Wunde: Geschichten über eine Gesellschaft, die ihre Wirtschaftskrise schon lange vor uns zu bewältigen hatte und die einiges gewohnt ist: Wie werden in Argentinien Supermarktregale aufgefüllt? Was ist am Tag des Begräbnisses von Evita Perón so überaus lustig, dass man vor Lachen erstickt? Und was tun, wenn sich bei der Umbettung nach dreißig Jahren herausstellt, dass der Leichnam der Frau Mama gar nicht verwest ist? Nebst der Beantwortung solcher Fragen wird bei der Lektüre schnell auch klar, dass die Nachwuchsautoren vom Río de la Plata sich einmischen: ganz nebenbei geben sie Einblicke in die Lebenswelten der kleinen Leute Argentiniens. Bei nahezu allen Beiträgen handelt es sich um deutsche Erstveröffentlichungen, von denen mehrere selbst in Argentinien bisher noch nicht erschienen sind! Mit Texten von Lucía Puenzo, Pedro Mairal, Washington Cucurto, Fabián Casas, Mariana Enríquez, Cecilia Pavón, Juan Diego Incardona, Ariel Magnus, Julia Coria, Félix Bruzzone, Romina Paula, Edgardo González Amer, Oliverio Coelho, Carlos Blasco und Andi Nachon.

Timo Berger

© Esteban Chinchilla

Timo Berger

Timo Berger, geboren 1974 in Stuttgart, lebt als Autor und Übersetzer, unter anderem von Pola Oloixarac und Sergio Raimondi, in Berlin. Er hat an der Universidad de Buenos Aires studiert, dort das Festival aktueller lateinamerikanischer Poesie »Salida al Mar« und in Berlin das Poesiefestival »Latinale« mitgegründet. Bei Wagenbach hat er Anthologien zu argentinischer und brasilianischer Literatur herausgegeben.

Rike Bolte

© privat

Rike Bolte

Rike Bolte lehrt lateinamerikanische, spanische und frankophone Literaturen an der Universidad del Norte in Barranquilla. Bolte ist Mitbegründerin und Kuratorin des Poesiefestivals Latinale sowie Übersetzerin aus dem Spanischen und Französischen. Für ihre Übersetzung von James Noëls Roman »Was für ein Wunder« wurde sie 2020 mit dem Internationalen Literaturpreis des Haus der Kulturen der Welt ausgezeichnet.

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