Verlag Klaus Wagenbach
Das Leben des Masolino, des Masaccio, des Gentile da Fabriano und des Pisanello
Alessandro Nova (Hrsg.), Christina Posselt, Giorgio Vasari

Das Leben des Masolino, des Masaccio, des Gentile da Fabriano und des Pisanello

Bearbeitet von Christina Posselt
5. April 2011

128 Seiten

12,90 €
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Neben Giotto gilt Masaccio als wichtigster italienischer Maler der Frührenaissance. Vasari zufolge gehört er zu den Künstlern, die den Zeitgenossen in ihrer Entwicklung um Generationen voraus waren: Die durch Gesten und Gesichtsausdrücke vermittelten Emotionen und der bis zum Schrecken gesteigerte Ausdruck sind charakteristische Neuheiten in der Kunst Masaccios, die Vasari in seinen "Vite" bis zu Michelangelo weiterverfolgt. Masolino arbeitete zusammen mit Masaccio an ihrem bedeutendsten Werk, den Fresken der Brancacci- Kapelle in S. Maria del Carmine in Florenz. Seine Lebensbeschreibung ist ein Lehrstück für Vasaris Bewertung guter Kunst. Gentile da Fabriano schildert Vasari als gewandten Hofmaler der Este, Sforza und Gonzaga in Nord- und Mittelitalien. Seine Wesensart und sein Stil sollen dem Namen Gentile (= höflich, liebenswürdig) in besonderer Weise entsprochen haben. Von Pisanello haben sich schon zu Vasaris Zeit nur wenige Werke erhalten, doch ist der Künstler bis heute für seine naturalistischen Tierdarstellungen und seine Medaillenkunst berühmt.

Alessandro Nova

© Kunsthistorisches Institut Florenz

Alessandro Nova

Alessandro Nova, geboren in Mailand, ist Professor für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Renaissance an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und seit 2006 Direktor des Kunsthistorischen Instituts (Max-Planck-Institut) in Florenz. Er ist der Initiator und Herausgeber der bei Wagenbach erscheinenden EDITION GIORGIO VASARI.

Giorgio Vasari

Giorgio Vasari

Giorgio Vasari, geboren 1511 in Arezzo in der Toskana, war ein Universalgenie: Maler, Architekt (u. a. als Baumeister der Uffizien), Berater der Medici, Kunstsammler und Historiker. Sein Hauptwerk sind die »Leben der hervorragendsten Künstler«, kurz: »Le vite«, erstmals erschienen 1550 und im Laufe der Jahre erweitert. Vasari starb 1574 in Florenz.

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