Der Kampf um globale soziale Rechte

Der Kampf um globale soziale Rechte

Zart wäre das Gröbste

Politik. 2012
96 Seiten. Gebunden
Buch 14,90 € / E-Book 9,99 €
ISBN 978-3-8031-3641-1
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Die Weltgesellschaft ist in der Krise. Politik und Wirtschaft sind orientierungslos. Umso klarer artikulieren sich Gegenstimmen. An verschiedenen Orten vereinen sich Menschen zum Protest und für ein gemeinsames Ziel: die Utopie sozialer Gerechtigkeit.

Mit diesem Buch findet der Protest ein theoretisches Fundament. Fischer-Lescano und Möller schreiben an gegen die wachsende soziale Ungleichheit und irreparable ökologische Schäden. Angesichts von Hunger, Flüchtlingsströmen, Klimakatastrophen und der Verelendung weiter Teile der Weltbevölkerung sind Antworten jenseits des Nationalstaats dringend erforderlich. Die Autoren zeigen eine Vielzahl konkreter Anknüpfungspunkte im Recht der Weltgesellschaft auf, um die neoliberale Globalisierung zu überwinden. Die Emanzipation kann gelingen in einer europäischen Sozial- statt Wirtschaftsunion, in einer Welt, die sich an die Regeln des UN-Sozialpaktes hält und in der Unternehmen für ihre sozialen und ökologischen Vergehen zur Verantwortung gezogen werden. Denn wie Theodor W. Adornos berühmter Ausspruch sagt: » Zart wäre einzig das Gröbste: dass keiner mehr hungern muss. «

Andreas Fischer-Lescano

Andreas Fischer-Lescano

Andreas Fischer-Lescano ist Professor für Öffentliches Recht, Europarecht, Völkerrecht und Rechtstheorie an der Universität Bremen und geschäftsführender Direktor am Zentrum für europäische Rechtspolitik (www.zerp.eu). Er ist Mitherausgeber der Zeitschrift Kritische Justiz und leitet zwei Forschungsprojekte im Bremer Sonderforschungsbereich »Staatlichkeit im Wandel«.

Kolja Möller

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Kolja Möller

Kolja Möller forscht am Zentrum für europäische Rechtspolitik der Universität Bremen zur Verfassungs- und Staatslehre sowie zur politischen Theorie und Soziologie. Zuvor arbeitete er unter anderem am Exzellenzcluster ››Normative Ordnungen‹‹ der Universität Frankfurt, war Visiting Scholar an der Universität Brasilia und der University of New South Wales in Sydney.

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