So kam ich unter die Deutschen

So kam ich unter die Deutschen

Gedichte

WAT [183]. 8.10.1990
128 Seiten. Broschiert
7,50 €
ISBN 978-3-8031-2183-7
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Die Neuausgabe von Frieds berühmtem Gedichtband, erweitert um Gedichte zum gleichen Thema: Wie zerrissen, wie fremd leben wir im eigenen Haus?

»So kam ich unter die Deutschen ... Barbaren von alters her, durch Fleiß und Wissenschaft und selbst durch Religion barbarischer geworden, tief unfähig jedes göttlichen Gefühls ...« – Hölderlin im Hyperion.
1977, im »Deutschen Herbst«, wählte Erich Fried den Anfang des Zitats als Titel für einen mit Nachrichten und Zeitungsausschnitten untermischten Gedichtband, aus einem ähnlichen Kummer über sein Vaterland wie Hölderlin. Fried wollte den lange vergriffenen Band vor seinem Tod in einer veränderten Form wieder veröffentlichen.
Die Neuausgabe des Bandes, zusammengestellt von Klaus Wagenbach, versucht, diesen Intentionen zu folgen: Sie enthält alle wichtigen Gedichte des Bandes, ergänzt um andere Gedichte aus derselben Zeit. Voraus- und nachgestellt wurden Gedichte zum gleichen Thema, die vor dem »Deutschen Herbst« oder in den achtziger Jahren entstanden.

Erich Fried

© Cathrine Fried-Boswell

Erich Fried

Erich Fried, geboren 1921 in Wien, floh 1938 nach London, wo er bis zu seinem Tod 1988 lebte. Wegen seines Gedichtbands »und Vietnam und« (1966) zunächst heftig umstritten, wurde er spätestens mit den »Liebesgedichten« (1979) zum meistgelesenen deutschsprachigen Lyriker seit Bertolt Brecht. Ausgezeichnet mit vielen Literaturpreisen und gewürdigt als ›idealer Übersetzer‹ Shakespeares.

Da "Erich Fried. Eine Chronik. Leben und Werk: Das biographische Lesebuch" seit einiger Zeit vergriffen ist, bieten wir Ihnen die Chronik zum kostenlosen Download an [PDF - 1,78 MB].

»Jedes Fried-Gedicht ist ein kleines Zeitmonument: in den Stein des Tages geätzt.« Gerhard Stadelmaier, Stuttgarter Zeitung
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