Aufgeben gilt nicht.
Gegen den alltäglichen Rechtsextremismus
128 Seiten. 11 x 15 cm. Broschiert
Am Tag danach – Wolf Iro skizziert in einem Gespenstermonolog, was im Fall eines Wahlsiegs der AfD passieren würde. An seine trennscharfe Analyse der gegenwärtigen Verhältnisse knüpft er eine To-Do-Liste der möglichen Gegenmaßnahmen.
Wir leben am Kipppunkt, in gefährlichen Zeiten. Dass Demokratie unsere Normalität ist und bleiben sollte, scheint nicht mehr gesichert. Aber noch ist nichts entschieden. Wolf Iro schreibt an: • gegen den alltäglich gewordenen Rechtsextremismus, • gegen das »Ich will es nicht mehr wissen«, • gegen das »Es wird schon wieder gut werden (oder sowieso im Desaster enden)« und • gegen den vorauseilenden Opportunismus und das Duckmäusertum. Der Autor analysiert präzise den Siegeszug der Rechtsextremen in Politik, Kultur, Medien und Gesellschaft und benennt die neuralgischen Fehler im Umgang mit der AfD und ihren Anhängern. Und er schreibt auf, was getan werden muss, jetzt, sofort, überall, von uns allen. Denn für eine Demokratie lässt sich bekanntlich leichter kämpfen, solange sie noch besteht.

© Felix Rettberg
Wolf Iro
Wolf Iro, geboren 1970, studierte Vergleichende Literaturwissenschaften und Slawistik in Cambridge, Oxford und Moskau. Promotion an der LMU München über Isaak Babel. Seit 2004 in verschiedenen Funktionen im internationalen Kulturaustausch tätig. Lebt und arbeitet in Berlin. Bei Wagenbach außerdem lieferbar: Nach Israel kommen. Zu diesem Thema äußert Iro sich auch regelmäßig in verschiedenen Zeitungen.
