Das Leben des Verrocchio und der Gebrüder Pollaiuolo
Alessandro Nova (Hrsg.), Katja Burzer, Giorgio Vasari

Das Leben des Verrocchio und der Gebrüder Pollaiuolo

Übersetzt von Victoria Lorini

EDITION GIORGIO VASARI [36]
2. Mai 2012

112 Seiten. 1. Auflage. Broschiert

12,90 €
ISBN 978-3-8031-5055-4
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Zunächst im Goldschmiedehandwerk ausgebildet, errangen Verrocchio und die Brüder Pollaiuolo als Maler und Bildhauer – nicht zuletzt dank ihrer florierenden Werkstätten – großen Einfluss in der Übergangszeit von der Früh- zur Hochrenaissance.

Das Urteil Giorgio Vasaris über Andrea del Verrocchio ist äußerst ambivalent. Seinen Stil kritisiert er als hart und ungeschliffen. Doch weil Verrocchio der Lehrer Leonardo da Vincis ist, muss Vasari ihn loben und anerkennen, dass er – dank des prestigeträchtigen Großauftrags des Colleoni-Reiterdenkmals in Venedig – zu den ruhmreichen Künstlern seiner Zeit gehört. Die Brüder Pollaiuolo haben einige ihrer wichtigsten Werke gemeinsam erschaffen, doch interessiert sich Vasari vor allem für den älteren, Antonio Pollaiuolo. Vasari würdigt die zahlreichen anatomischen Studien Antonios, aus denen der bekannte Kupferstich mit dem Kampf nackter Männer hervorgegangen ist. Zusammen mit seinem Bruder Piero Pollaiuolo schuf Antonio auch einen großformatigen Gemäldezyklus mit den Taten des Herkules im Familienpalast der Medici in Florenz, über den wir ohne Vasaris Beschreibung nichts wüssten, da er heute verloren ist. Auf dem Höhepunkt ihres Schaffens gingen beide Künstler nach Rom und vollendeten dort ihre Karriere.

Alessandro Nova

© Kunsthistorisches Institut Florenz

Alessandro Nova

Alessandro Nova, geboren in Mailand, ist Professor für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Renaissance an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und seit 2006 Direktor des Kunsthistorischen Instituts (Max-Planck-Institut) in Florenz. Er ist der Initiator und Herausgeber der bei Wagenbach erscheinenden EDITION GIORGIO VASARI.

Giorgio Vasari

Giorgio Vasari

Giorgio Vasari, geboren 1511 in Arezzo in der Toskana, war ein Universalgenie: Maler, Architekt (u. a. als Baumeister der Uffizien), Berater der Medici, Kunstsammler und Historiker. Sein Hauptwerk sind die »Leben der hervorragendsten Künstler«, kurz: »Le vite«, erstmals erschienen 1550 und im Laufe der Jahre erweitert. Vasari starb 1574 in Florenz.

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