Die Leben der Sieneser Maler
Alessandro Nova (Hrsg.), Wolfgang Loseries, Giorgio Vasari

Die Leben der Sieneser Maler

Bearbeitet von Wolfgang Loseries

Übersetzt von Victoria Lorini

EDITION GIORGIO VASARI [41]
17. September 2013

256 Seiten. 1. Auflage. Broschiert. mit zahlreichen z.T. farbigen Abbildungen

16,90 €
ISBN 978-3-8031-5060-8
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Der Band vereint Vasaris Lebensbeschreibungen über sieben Maler aus Siena, die nicht nur die frühe Malerei in Italien, sondern auch den gotischen Stil in ganz Europa beeinflussten.

Der Maler Duccio ist vor allem bekannt für seine Maestà, ein vielteiliges Madonnenbild über dem Altar des Doms von Siena, das man 1311 in feierlicher Prozession von der Werkstatt des Künstlers zur Kathedrale brachte. Simone Martini, ein Schüler Duccios, wurde schon zu Lebzeiten über Siena hinaus berühmt. Er schuf einige der schönsten Fresken im Palast der Päpste und in der Kathedrale von Avignon. Mit seinem Schwager Lippo Memmi malte er die großartige Verkündigung Mariens in den Uffizien. Eine rätselhafte Figur war Barna da Siena, der bei einem Sturz vom Gerüst ums Leben gekommen sein soll. Ambrogio Lorenzetti hingegen wird hoch gelobt für seine Darstellung der Guten und schlechten Regierung im Palazzo Pubblico in Siena. Zusammen mit seinem älteren Bruder Pietro Lorenzetti versuchte er sich in perspektivischer Malerei, beide zusammen malten erstaunlich naturalistische Szenen. Auch Taddeo di Bartolo schuf eine Reihe von Fresken, vor allem mit Darstellungen aus dem Marienleben, in den Kirchen, Kapellen und Rathäusern von Pisa, Perugia und Siena.

Alessandro Nova

© Kunsthistorisches Institut Florenz

Alessandro Nova

Alessandro Nova, geboren in Mailand, ist Professor für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Renaissance an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und seit 2006 Direktor des Kunsthistorischen Instituts (Max-Planck-Institut) in Florenz. Er ist der Initiator und Herausgeber der bei Wagenbach erscheinenden EDITION GIORGIO VASARI.

Giorgio Vasari

Giorgio Vasari

Giorgio Vasari, geboren 1511 in Arezzo in der Toskana, war ein Universalgenie: Maler, Architekt (u. a. als Baumeister der Uffizien), Berater der Medici, Kunstsammler und Historiker. Sein Hauptwerk sind die »Leben der hervorragendsten Künstler«, kurz: »Le vite«, erstmals erschienen 1550 und im Laufe der Jahre erweitert. Vasari starb 1574 in Florenz.

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