Einhörner
80 Seiten. 9 x 15 cm. Broschiert. 25 s/w-Abbildungen
Einhörner? Einhörner! An kaum einem anderen Phänomen lässt sich die Geschichte des Internets der letzten 20 Jahre so gut nachvollziehen: von queeren Freiräumen und Start-up-Kultur bis hin zum rechten ›vibe shift‹.
Wie wurde ein Fabelwesen zur Ikone der digitalen Gegenwart und zur Projektionsfläche kulturkonservativer Ängste?
Annekathrin Kohout macht sich auf den Weg nach Candy Mountain, erkundet mit Erasure-Soundtrack die quietschbunte Internetkultur der Millenials und das Einhorn als Konsumphänomen – und landet am Ende im Silicon Valley, wo Investoren das nächste milliardenschwere »Unicorn-Start-up« suchen.
Ein Essay über die wechselnden Aneignungen des Einhorns – und was sie über die Transformation der digitalen Gesellschaft erzählen.

© privat
Annekathrin Kohout
Annekathrin Kohout ist promovierte Kulturwissenschaftlerin und freie Autorin. Sie ist Mitherausgeberin der Buchreihe »Digitale Bildkulturen« im Wagenbach Verlag sowie der Zeitschrift ›POP. Kultur und Kritik‹. Für die ›taz‹ schreibt sie eine Kolumne über Internetkultur. Zuletzt erschienen von ihr Bücher über Netzfeminismus, Nerds und K-Pop.
