Freibeuterschriften
Peter Kammerer (Hrsg.), Pier Paolo Pasolini

Freibeuterschriften

Die Zerstörung der Kultur des Einzelnen durch die Gesellschaft

Herausgegeben von Peter Kammerer

Übersetzt von Thomas Eisenhardt

WAT [317]
5. August 2024

176 Seiten. 6. Auflage. Broschiert

Print 13,– € / E-Book 9,99 €
ISBN 978-3-8031-2317-6
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Pasolinis berühmte Polemiken gegen die Konsumgesellschaft – provokant und inkonsequent, rhetorisch brillant und bedrückend aktuell.

Als radikaler Freibeuter, dessen Leben und Werk untrennbar zusammengehörten, stellte sich Pasolini in diesen Texten dem common sense einer Massenkultur entgegen, die das Besondere einebnet, das Alte zerstört und die Unterschiede nivelliert.

Pier Paolo Pasolini

Pier Paolo Pasolini

Pier Paolo Pasolini, 1922 in Bologna geboren, war Schriftsteller, Filmregisseur, Journalist und Kritiker. Er lebte in Casarsa (Friaul), verlor wegen ›obszöner Handlungen in der Öffentlichkeit‹ seine Stelle als Lehrer und zog 1950 nach Rom. Mit dem Roman »Ragazzi di Vita« (1955) erlangte er große Bekanntheit in Italien, mit Filmen wie »Accattone« (1961) und »Mamma Roma« (1962) wurde er zum international geachteten Regisseur und avancierte mit den »Freibeuterschriften« zu einem der wichtigsten und streitbarsten Intellektuellen seiner Zeit. Pasolini wurde 1975 in Ostia ermordet.

Eine lesenswerte Biographie zu Pier Paolo Pasolini finden Sie hier.

»Keine Provokation um der Provokation willen, sondern eine genau durchdachte und leidenschaftlich formulierte Parteinahme für die bedrohte Natur und Kultur.« Hans Christoph Buch, Der Spiegel
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