Freibeuterschriften
Die Zerstörung der Kultur des Einzelnen durch die Gesellschaft
Herausgegeben von Peter Kammerer
Übersetzt von Thomas Eisenhardt
176 Seiten. 6. Auflage. Broschiert
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Pasolinis berühmte Polemiken gegen die Konsumgesellschaft – provokant und inkonsequent, rhetorisch brillant und bedrückend aktuell.
Als radikaler Freibeuter, dessen Leben und Werk untrennbar zusammengehörten, stellte sich Pasolini in diesen Texten dem common sense einer Massenkultur entgegen, die das Besondere einebnet, das Alte zerstört und die Unterschiede nivelliert.
Pier Paolo Pasolini
Pier Paolo Pasolini, 1922 in Bologna geboren, war Schriftsteller, Filmregisseur, Journalist und Kritiker. Er lebte in Casarsa (Friaul), verlor wegen ›obszöner Handlungen in der Öffentlichkeit‹ seine Stelle als Lehrer und zog 1950 nach Rom. Mit dem Roman »Ragazzi di Vita« (1955) erlangte er große Bekanntheit in Italien, mit Filmen wie »Accattone« (1961) und »Mamma Roma« (1962) wurde er zum international geachteten Regisseur und avancierte mit den »Freibeuterschriften« zu einem der wichtigsten und streitbarsten Intellektuellen seiner Zeit. Pasolini wurde 1975 in Ostia ermordet.
Eine lesenswerte Biographie zu Pier Paolo Pasolini finden Sie hier.
