Das imaginäre Leben

Das imaginäre Leben

Aus dem Italienischen von Maja Pflug.

SALTO. 1995
128 Seiten. Rotes Leinen. Fadengeheftet
14,90 €
ISBN 978-3-8031-1151-7
vergriffen

Texte über die Tapferkeit vor der Freundin oder dem Freund: Warum wir nicht so leben wie wir träumen und warum wir trotzdem träumen müssen.

Mit der Titelgeschichte vom imaginären Leben und den siebzehn weiteren Texten dieses Bandes lernen wir eine politisch und menschlich teilnehmende Autorin kennen, die einfach, scheinbar naiv, von den Brüchen in unserem Leben erzählt: von Überzeugungen, die wir als gerecht empfinden und deren Ungerechtigkeit wir irgendwann erkennen müssen, von der Freiheit der Frauen und davon, was sie kostet.

Natalia Ginzburg

© Verlag Klaus Wagenbach

Natalia Ginzburg

Natalia Ginzburg, 1916 in Palermo geboren, verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Turin. 1938 heiratete sie den Slawisten Leone Ginzburg, der 1944 in einem römischen Gefängnis von deutschen Soldaten ermordet wurde. Nach dem Krieg lebte Ginzburg in Turin, ab 1952 mit ihrem zweiten Mann, dem Anglistik-Professor Gabriele Baldini, in Rom. Beinahe Zeit ihres Lebens arbeitete sie für den Einaudi Verlag. Ab 1983 war sie unabhängige Parlamentsabgeordnete. Sie zog vier Kinder groß. 1991 starb Natalia Ginzburg in Rom. Ihr Werk umfasst Romane, Erzählungen, Theaterstücke und Essays.

Außerdem: Maja Pflug, Natalia Ginzburg - Eine Biographie

»Eines jener Bücher, die man klein aber fein nennt, karg aber kostbar: Man muss sie langsam lesen und ihnen und sich Pausen der Unruhe gönnen.« Georg Hensel, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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