Der Marquis schreibt einen unerhörten Brief

Der Marquis schreibt einen unerhörten Brief

Aus dem Spanischen von Elke Wehr.

SALTO. 1991
104 Seiten. Rotes Leinen. Fadengeheftet. Mit Zeichnungen des Autors
14,90 €
ISBN 978-3-8031-1123-4
vergriffen

Selten ist das große Thema des einzelnen Menschen in einer lärmend erstarrten Welt so bewegend und unterhaltsam heiter behandelt worden wie in diesem Roman.

In diesem Roman versucht ein seit zwanzig Jahren in seinem Schloss vergrabener Marquis mit Hilfe eines unverständlichen Schriftstücks in die Gegenwart zurückzukehren – ein großes und poetisches Unternehmen, überaus komisch und geschrieben in einer Sprache von seltener Schönheit.
Ehe die große Parabel ihrem Ende zueilt – »Les jeux sont faits, wie man in Biarritz sagt« – wird ein zahlreiches und ungewöhnliches Personal bemüht: ein hinkender Diener und Briefträger, ein grünes Froschpärchen, ein Graf und seine beleibten Mätressen sowie ein Majordomus mit rüden Umgangsformen.

Javier Tomeo

© Arpad Bondy

Javier Tomeo

Javier Tomeo wurde 1932 in Quicena, einem kleinen Ort in der spanischen Provinz Huesca geboren. Er studierte Rechtswissenschaften und Kriminologie an der Universität von Barcelona und arbeitete für einen internationalen Schreibmaschinenhersteller. 1967 veröffentlichte er seinen ersten Roman und gehört seither zu den meistgelesenen europäischen Autoren der Gegenwart, dessen Romane und Erzählungen in zahlreiche Sprachen übersetzt sind. Auch mit seinen Theaterstücken war Tomeo bei Publikum und Kritik erfolgreich. 1994 wurde er mit dem renommierten Premio Aragón ausgezeichnet. Tomeo lebte zuletzt als freier Schriftsteller in Barcelona, wo er 2013 starb.

»Tomeos poetische List besteht darin, eine explosiv dramatische Geschichte vor uns auszubreiten, die mitunter den Atem raubt und in der gleichwohl nichts an äußerer Handlung vonstatten geht.« Beate Pinkerneil, Frankfurter Allgemeine Zeitung
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