Die Flecken der Giraffe

Die Flecken der Giraffe

Ein- und Überfälle

Aus dem Spanischen von Fritz Rudolf Fries und Gerda Schattenberg-Rincòn.

Quartbuch. 1991
224 Seiten. Leinen. Mit zahlreichen Abbildungen
19,50 €
ISBN 978-3-8031-3558-2
vergriffen

Das literarische Vermächtnis des großen spanischen Regisseurs ; mit zahlreichen unbekannten Photographien.

Das Buch vereint die frühen, überfallartigen Texte, Gedichte und szenische Parodien des jungen Buñuel mit der programmatischen Prosa aus der Zeit des Pariser Surrealismus, als er an der Seite von Breton, Aragon, Dalí und anderen eine Bilderwelt entwarf, die für sein gesamtes filmisches Werk richtungweisend blieb.
Die Schriften zum Kino schließlich versammeln Aufsätze über die frühen Klassiker des Films – Stroheim, Griffith, Abel Gance, Fritz Lang, Buster Keaton –, über technische Innovationen und das Kino als Instrument der Poesie.
Carlos Rincón versucht in seinem Nachwort eine Standortbestimmung des modernen Klassikers Buñuel: Er zeigt den Schriftsteller und Filmer zwischen den drei ihn bis zu seinem Tod bestimmenden Polen: Surrealismus – Spanien – Poesie.

Luis Bunuel

© Antonio Galvez

Luis Bunuel

Luis Buñuel, geboren 1900 in Calanda, Spanien, verbrachte seine Kindheit in einem streng katholischen Jesuiten-Kollegium in Saragossa. Nach einem abgebrochenen Studium zog er 1925 nach Paris, wo er an der Académie du Cinéma Schüler und Hilfsregisseur Jean Epsteins wurde. Zusammen mit Salvador Dalí drehte er die avantgardistischen Filme »Un chien andalou« und »L'Age d'Or«, zwei Meilensteine der Filmgeschichte. Über die USA gelangte Buñuel 1948 nach Mexiko, wo er nach einer schwierigen Zeit den Großteil seiner Filme drehte. Für sein einflussreiches Werk, das sich nie ganz von den surrealistischen Wurzeln löste, wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Oscar für »Le Charme Discret de la Bourgeoisie«. Buñuel starb 1983 in Mexiko-Stadt.

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