Zu Ihrem und unserem Vergnügen haben wir neue Bücher gemacht. Auf die Buchmesse nach Leipzig nächste Woche nehmen wir sie alle mit und sind zu finden in Halle 5, Gang H, 204. Wir freuen uns über Ihren Besuch!
Frisch in Ihrer Buchhandlung: eine literarische Einladung in die Bretagne und ein Roman wie eine leichte Brise: Vincent Almendros „Ein Sommer“. Zum 100. Geburtstag von Johannes Bobrowski am 9. April erscheint der Erzählungsband „Mäusefest“.  Im Sachbuchprogramm gibt es einen programmatischen Titel: „Younger than yesterday. 1967 als Schaltjahr des Pop“, außerdem ein Buch über die Architektur von Max Taut, einen sehr notwendigen politischen Essay zum Thema Ressourcenausbeutung in Lateinamerika von Dawid Danilo Bartelt und eine facettenreiche Studie über eine deutsche Faszination: „Berlin –Babylon“. Vier neue Romane gibt es obendrein. Das lange erwartete neue Buch von Michela Murgia: Chirú erzählt von einer sehr besonderen Beziehung zwischen einer reifen Frau und einem sehr jugnen Mann. Außerdem neu und schon viel gelobt: Juliana Kálnay: Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens „Das erstaunliche Debüt einer 29-jährigen Hamburgerin: heiter, mutwillig, phantastisch. Diese Chronik eines Mietshauses voll skurriler Bewohner führt von Anfang an über die Realität hinaus. Ein Nachbar verwandelt sich in einen Baum, ein Kind beißt sich durch Mauern, ein Mitbewohner nistet sich im Aufzug ein. Auch das Haus selbst steckt voller Geheimnisse: Es poltert, es birgt unentdeckte Räume, es verschluckt seine Mieter. Kurzweil, surreal.“ (so die Jury der SWR Bestenliste) / Sara Gallardo: Eisejuaz. Sara Gallardo, 1931 in Buenos Aires geboren und 1988 dort gestorben, war eine widerständige, gesellschaftskritische Autorin. Als große Reisende arbeitete sie auch als Journalistin und schrieb an gegen Ungerechtigkeiten und Missstände. In diesem Roman leiht sie einem indigenen Einwohner Argentiniens ihre Stimme, oder vielmehr sich seine. Ein bisher unentdecktes Meisterwerk der argentinischen Literatur – in kongenialer Übersetzung. / Lawrence Osborne: Denen man vergibt. Es kann nicht gelingen, die Welt in schwarz und weiß aufzuteilen, Gut und Böse eindeutig voneinander zu scheiden und völlig zweifelsfrei zu urteilen. Dieser eindrucksvolle Roman ist nicht nur spannend und von der marokkanischen Wüstensonne ordentlich durcherhitzt, er stellt auch sehr grundsätzliche ethische Fragen und beschäftigt einen noch lange nach der Lektüre.

Wir hoffen auf Ihre Leselust und grüßen sehr freundlich.
Ihr Verlag Klaus Wagenbach