Liebe Leserinnen, liebe Leser,

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100. Jahrestag des Völkermords an den Armeniern
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100 Jahre nach dem Genozid steht die armenische Frage heute im Zentrum der Identitätssuche einer demokratisch-pluralistischen Türkei. Mit großer Sachkenntnis und Sorgfalt fasst Sibylle Thelen den Stand der Forschung zusammen, geht der Tradition des Verdrängens nach und erzählt vom Aufbruch der Bürger in die Vergangenheit.

"Ein sehr anregendes Buch zu einem wichtigen Thema. Also bitte: lesen!" Rolf Hosfeld, DeutschlandRadioKultur

Können Bücher die Welt verändern? Oder wenigstens deren Leser und Leserinnen? Dem Selbstverständnis nach noch immer - und allen Zeitläuften zum Trotz - ist Wagenbach ein politischer Verlag. Doch dass wir zu praktisch jedem aktuellen Thema einen Roman, ein Sachbuch oder einen Essay im Programm haben, lässt uns dieser Tage schwer schlucken.

Warum überhaupt so viele Menschen auf Flüchtlingboote steigen, das tödliche Risiko eingehen, einer ungewissen Zukunft entgegen, erzählt Ryad Assani-Razaki in seinem Roman "IMAN" auf überaus eindrückliche Weise.

Und während Politiker den Flüchtlingsströmen weitgehend rat- und hilflos entgegensehen, macht Tillmann Löhr ganz konkrete Vorschläge zur Bewältigung der zeitgenössischen Migration "Schutz statt Abwehr".

Eine einzigartige Referenz für alle, die fassungslos die gegenwärtige Zerstörung von Kulturgütern und die nicht enden wollenden Konflikte im Irak zur Kenntnis nehmen müssen, ist die "Kleine Geschichte eines alten Landes bis heute", die Hans. J. Nissen und Peter Heine unter dem Titel Von Mesopotamien zum Irak vorgelegt haben.

Zu einem anderen wichtigen Thema der Zeit empfehlen wir das sorgfältig erfragte, überaus aktuelle Buch „Ukraine. Reportagen aus einem Land im Aufbruch“ von Ute Schaeffer.

 Wir setzen auf Ihr Interesse und Engagement und grüßen beherzt!

Ihr Verlag Klaus Wagenbach

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