Wir haben frischen Wind im Rücken und die ersten Sonnenstrahlen auf der Nase! Drei neue Romane gibt es obendrein schon jetzt. Und in jedem kommt eine Eidechse vor.
Wirklich wahr.

Noch kaum ausgeliefert, ist das Debüt unserer neuesten Entdeckung bereits auf Platz 3 der SWR Bestenliste gelandet:  Juliana Kálnay: Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens

„Das erstaunliche Debüt einer 29-jährigen Hamburgerin: heiter, mutwillig, phantastisch. Diese Chronik eines Mietshauses voll skurriler Bewohner führt von Anfang an über die Realität hinaus. Ein Nachbar verwandelt sich in einen Baum, ein Kind beißt sich durch Mauern, ein Mitbewohner nistet sich im Aufzug ein. Auch das Haus selbst steckt voller Geheimnisse: Es poltert, es birgt unentdeckte Räume, es verschluckt seine Mieter. Kurzweil, surreal.“ (so die Jury)

Sara Gallardo: Eisejuaz. Sara Gallardo, 1931 in Buenos Aires geboren und 1988 dort gestorben, war eine widerständige, gesellschaftskritische Autorin. Als große Reisende arbeitete sie auch als Journalistin und schrieb an gegen Ungerechtigkeiten und Missstände. In diesem Roman leiht sie einem indigenen Einwohner Argentiniens ihre Stimme, oder vielmehr sich seine. Ein bisher unentdecktes Meisterwerk der argentinischen Literatur – in kongenialer Übersetzung.

Lawrence Osborne: Denen man vergibt. Es kann nicht gelingen, die Welt in schwarz und weiß aufzuteilen, Gut und Böse eindeutig voneinander zu scheiden und völlig zweifelsfrei zu urteilen. Dieser eindrucksvolle Roman ist nicht nur spannend und von der marokkanischen Wüstensonne ordentlich durcherhitzt, er stellt auch sehr grundsätzliche ethische Fragen und beschäftigt einen noch lange nach der Lektüre.

Wir hoffen auf Ihre Leselust und grüßen sehr freundlich.
Ihr Verlag Klaus Wagenbach