Augenzeugenschaft

Augenzeugenschaft

Bilder als historische Quellen

Aus dem Englischen von Matthias Wolf

WAT [631]. ersch. März 2019
256 Seiten. Mit vielen Abbildungen
13,90 €
ISBN 978-3-8031-2631-3

Ein Grundlagenwerk der Bildwissenschaft: Peter Burke vermittelt das kritische Werkzeug, um dem, was Bilder mehr oder anders sagen als Texte, auf die Spur zu kommen.

In seinem klar und anregend geschriebenen Buch führt Peter Burke durch den Bildersaal der Geschichte und erweitert so den Fundus historischer Quellen. Bilder sind – fern aller Kunstbetrachtung – auch als Materialien zur historischen Erkenntnis zu lesen und bieten dem Historiker eine bisher kaum genutzte Chance, Geschichte zu schreiben.
Gemälde, Drucke, Karikaturen, Landkarten, Plakate, Photographien und die bewegten Bilder des Films sind vielsagend, sie können aber auch lügen oder die Wirklichkeit verschleiern und manipulieren.
Anhand vieler Beispiele von der Antike bis heute, vom Reiterstandbild bis zum japanischen Holzschnitt, erprobt Peter Burke seine Theorie des historischen, kritisch interpretierenden Sehens. Der Leser wird manches Bild künftig mit anderen Augen sehen!

Peter Burke

© Marianne Fleitmann

Peter Burke

Peter Burke, 1937 in Stanmore in England geboren, hat in Oxford studiert. Sechzehn Jahre lang lehrte er an der School of European Studies der University of Sussex, bevor er 1978 nach Cambridge als Professor für Kulturgeschichte ans Emmanuel College wechselte. Gastdozenturen führten Burke, der international als einer der bedeutendsten Kulturhistoriker gilt, in die meisten Länder Europas sowie unter anderem nach Indien, Japan und Brasilien. Seine Bücher, in denen er sich oft der Renaissance widmet, und seine rund 200 Artikel sind in über 30 Sprachen übersetzt.

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