Lebendig begraben

Lebendig begraben

Aus dem Englischen von Peter Naujack

WAT [817]. 2019
224 Seiten. Broschiert
Buch 12,90 € / E-Book 9,99 €
ISBN 978-3-8031-2817-1
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Ein ebenso berühmter wie menschenscheuer Maler ist über den plötzlichen Tod seines Dieners bestürzt, ergreift durch eine Verwechslung aber kurzerhand die Chance auf ein ruhiges Leben unter falscher Identität: Schließlich möchte er nichts lieber, als sich ungestört seiner Kunst zu widmen.

Unter vielen Tränen wohnt der Maler Praim Farll seiner eigenen Beerdigung bei, nicht ahnend, worauf er sich eingelassen hat. Denn mit dem Namen seines Dieners Henry übernimmt er auch dessen Vergangenheit – und die ist durchaus bewegt. Dabei ist er bereits mit der Bewältigung des tückenreichen Alltags ohne die Hilfe seines Butlers vollends überfordert. Nur eine resolute und lebensfrohe Frau mit deutlichem Cockney-Akzent, wie er sie in Mrs. Alice Challice findet, kann ihn aus dieser misslichen Lage befreien. Doch da taucht plötzlich Henrys angeblich rechtmäßige Ehefrau auf und strengt einen Bigamieprozess an. Und das unerhörte künstlerische Talent des vermeintlichen Butlers bleibt auch nicht lange verborgen …

Arnold Bennett nimmt mit dieser Verwechslungskomödie zugleich das Finanz- wie das Justizwesen, den Zeitungs- ebenso wie den Kunstmarkt Englands aufs Korn. Mit seinem großen Talent für Situationskomik und mit scharfzüngiger, aber menschenfreundlicher Ironie schafft er eine Kette turbulenter Szenen voller überraschender Wendungen.

Arnold Bennett

Arnold Bennett

Arnold Bennett, geboren 1867 in Hanley/Staffordshire, war zunächst Advokaturschreiber in der Kanzlei seines Vaters, dann Journalist und Schriftsteller. Er veröffentlichte über fünfzig Bücher – Romane, Erzählungen, Dramen, Essays und Autobiographisches. Bennett starb 1931 in London.
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