Mitunter sogar Lachen

Mitunter sogar Lachen

Erinnerungen

Ergänzt um Fotos und eine Lebenschronik

Mit einem Nachwort von Josef Haslinger

Quartbuch. 2021
208 Seiten. Leinen mit Prägung und aufgeklebtem Schildchen. Limitierte Geburtstagsausgabe
Buch 26,– € / E-Book 22,99 €
ISBN 978-3-8031-3334-2
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Die Lebenserinnerungen des großen Lyrikers, politischen Moralisten und bedeutenden Übersetzers, den die Nazis als jungen Mann aus Wien vertrieben und der in England eine neue Heimat fand.

Erich Fried erinnert sich und erzählt Geschichten aus seinem Leben: Von den kompliziert zusammengesetzten Flüchen der Großmutter, die der Enkel schneller singt, als sie fluchen kann. Von seiner Laufbahn als Wunderkind und der ersten Einführung in Grundzüge politischen Wissens nach dem »blutigen Freitag« in Wien, die er dem Vater zu verdanken hat, der befürchtet, sein Sohn könnte in »kommunistisches Fahrwasser« geraten. Vom Einmarsch Hitlers in Österreich, der Flucht nach London und den verzweifelten Versuchen, die Familie und andere zu retten. Und nicht zuletzt von den zarten Erinnerungen an das Kindermädchen Fini.

Erich Fried

© Cathrine Fried-Boswell

Erich Fried

Erich Fried, geboren 1921 in Wien, floh 1938 nach London, wo er bis zu seinem Tod 1988 lebte. Wegen seines Gedichtbands »und Vietnam und« (1966) zunächst heftig umstritten, wurde er spätestens mit den »Liebesgedichten« (1979) zum meistgelesenen deutschsprachigen Lyriker seit Bertolt Brecht. Ausgezeichnet mit vielen Literaturpreisen und gewürdigt als ›idealer Übersetzer‹ Shakespeares.

Da "Erich Fried. Eine Chronik. Leben und Werk: Das biographische Lesebuch" seit einiger Zeit vergriffen ist, bieten wir Ihnen die Chronik zum kostenlosen Download an [PDF - 1,78 MB].

»Wir aber mögen uns stärken sogar an den Schwächen eines klugen, mutigen und integren Menschen, der unser Zeitgenosse ist.«         Christa Wolf

»Erich Fried hat dem deutschen Gedicht Schönheit, Knappheit, politische Würde und den kritischen Zweifel zurückgewonnen.«      Christian Bourgois

»Erich Fried ist der Heine unseres Jahrhunderts.«     Brigitte

»Ich bin überzeugt, dass das Werk von Erich Fried zum Dauerhaftesten gehört, was diese Zeit hervorgebracht hat.«            Helmut Heißenbüttel

 

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