Heim schwimmen

Heim schwimmen

Aus dem Englischen von Richard Barth

WAT [837]. 2021
160 Seiten. Broschiert
Buch 12,– € / E-Book 9,99 €
ISBN 978-3-8031-2837-9
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Es könnte ein Ferienidyll sein an der französischen Riviera – wäre da nicht Kitty Finch, die sich in der Villa einnistet und die Lebenshülsen der englischen Familie Jacobs in sich zusammenfallen lässt. Mit kühler Lakonie hält Deborah Levy den Leser bis zum unerwarteten Ende gefangen.

Es ist heiß. Sehr heiß. Sie sind aus London gekommen, um in einem Haus bei Nizza Urlaub zu machen: Das Ehepaar Jozef und Isabel Jacobs, er Schriftsteller, sie Kriegsberichterstatterin; die beiden teilen schon lange nichts mehr außer der Zeit, die sie miteinander verbracht haben. Ihre vierzehnjährige Tochter Nina, die wenig von ihren Eltern hält, aber umso mehr in pubertäre Gefühlsschwankungen verstrickt ist. Schließlich ein befreundetes Ehepaar, dessen Laden gerade pleitegeht. Kurzum: beste Voraussetzungen für geruhsame Ferien.

Tatsächlich bricht schon bald das Unheil herein. Ein nackter Frauenkörper treibt im Schwimmbecken. Aber diese junge Frau namens Kitty Finch ist nicht tot. Oszillierend zwischen verletzlich und exaltiert, quartiert sich die selbsternannte Botanikerin mit den grüngelackten Nägeln in der Villa ein …

Deborah Levy

© Jane Thorburn

Deborah Levy

Deborah Levy, 1959 in Südafrika geboren, lebt als Autorin in London. Nach einigen Prosaarbeiten schrieb sie vor allem Drehbücher und Theaterstücke, die unter anderem von der Royal Shakespeare Company aufgeführt wurden. Ihr erstes Buch auf Deutsch Heim schwimmen sorgte weltweit für Furore und war unter den Finalisten des Man Booker Prize 2012.

»Melancholisch und doch scharfzüngig, verwirrend wie ein dunkler Traum – und dabei so grell wie ein Tag an der Côte d’Azur.«          Britta Heidemann, WAZ

»Ein Kammerspiel, mit packenden Bildern und dezentem Thrill.«   Deutschlandfunk Kultur

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